Reza Pahlavi plant nationalen Aufstand gegen Irans Islamische Republik
Reza Pahlavi plant nationalen Aufstand gegen Irans Islamische Republik
Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs des Iran, wurde als Führer eines geplanten 'Nationalen Aufstands' gegen die Islamische Republik benannt. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz präsentierte er sich als Galionsfigur einer vereinten Opposition. Sein Plan umfasst eine Übergangsregierung sowie eine Reihe von Volksabstimmungen, die Irans Zukunft neu gestalten sollen.
Pahlavis Strategie sieht drei zentrale Phasen vor: eine Notstandsperiode, eine Übergangsphase und eine langfristige Vision. Im ersten Schritt soll ein Nationaler Aufstandsrat sowie ein Exekutivteam unter seiner Führung gebildet werden. Kritiker werfen ihm vor, dies könnte ihm ermöglichen, seinen Einfluss auf unbestimmte Zeit auszuweiten.
Die Übergangsregierung hätte anschließend vier Monate Zeit, um ein Referendum über das künftige politische System des Iran zu organisieren. Eine zweite Abstimmung würde entscheiden, ob die Führung der Islamischen Republik Amnestie erhält oder öffentlich vor Gericht gestellt wird. Pahlavi hat wiederholt betont, dass das aktuelle Regime beendet werden müsse – eine Botschaft, die er auch in Gesprächen mit internationalen Politikern unterstrich.
Seit den letzten großen Protesten inszeniert er sich als zentrale Figur des Widerstands. Die vorgeschlagene Struktur nach einer Revolution würde auf drei Säulen beruhen: dem Nationalen Aufstandsrat, einer neuen Regierung und einem Gremium namens Divan. Bisher gibt es jedoch Anfang 2026 keine international anerkannte Einschätzung zur Umsetzbarkeit des Plans – oder zu seiner Akzeptanz unter den ethnischen Minderheiten Irans.
Der Erfolg des Vorhabens hängt von breiter Unterstützung und praktischer Umsetzung ab. Sollte der Plan Realität werden, würde er einen radikalen Bruch mit der Herrschaft der Islamischen Republik bedeuten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Pahlavis Vision an Fahrt aufnimmt oder auf Widerstand rivalisierender Gruppen stößt.
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