Audi revolutioniert Produktion mit KI – wie Fabriken schlauer werden
Audi revolutioniert Produktion mit KI – wie Fabriken schlauer werden
Audi rüstet seine Werke zu "intelligenten" Produktionsstätten um – mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Der Automobilhersteller hat am Standort Neckarsulm ein neues KI-gestütztes System eingeführt, weitere Ausweitungen sind geplant. Damit treibt das Unternehmen die Digitalisierung und Automatisierung seiner globalen Produktionsnetzwerke voran.
Die Maßnahmen sind Teil der 360factory-Strategie von Audi, in der Digitalisierung und Automatisierung zu den zentralen Prioritäten zählen. Ziel ist es, eine vernetzte, datengesteuerte Lieferkette zu schaffen, die in Echtzeit auf Produktionsanforderungen reagiert.
Eine der neuesten Innovationen ist das Weld Splatter Detection (WSD)-System, das nun in Neckarsulm im Einsatz ist. Die KI-Lösung überwacht die Schweißqualität und erkennt Mängel, bevor sie zu kostspieligen Problemen werden. Audi plant, das System auf die hauseigene Edge Cloud 4 Production (EC4P)-Plattform zu verlagern – eine cloudbasierte Architektur, die Automatisierung und Steuerung effizienter gestalten soll.
Doch nicht nur in Neckarsulm setzt der Volkswagen-Konzern auf WSD: Geplant ist die Einführung an drei weiteren Standorten – in Hannover (Deutschland), Chattanooga (USA) und Puebla (Mexiko). Die Expansion zeigt, wie tief KI bereits in Audis Fertigungsprozesse integriert wird.
Ein weiteres zentrales Projekt ist Next2OEM, das die vollständige Digitalisierung der Kabelbaumproduktion zum Ziel hat – ein komplexer und arbeitsintensiver Bereich. Durch die Automatisierung von Montage und Lieferkettenkoordination will Audi den logistischen Aufwand verringern und die Vorlaufzeiten für Designänderungen verkürzen. Kern des Ansatzes ist der Echtzeit-Datenaustausch zwischen Werkshalle und Zulieferern, um Verzögerungen zu minimieren und die Präzision zu erhöhen.
Langfristig strebt Audi den Wandel von isolierten Fertigungsstraßen hin zu einem vernetzten, standortübergreifenden Produktionsmodell an. KI übernimmt dabei unterstützende Funktionen: Sie entlastet Mitarbeiter von repetitiven Aufgaben, während Menschen Qualitätssicherung und Entscheidungsprozesse steuern. Die Umstellung soll Fabriken flexibler, effizienter und anpassungsfähiger an Nachfrageschwankungen machen.
Die Veränderungen markieren einen wichtigen Schritt in Audis Bestrebungen, seine Werke zu modernisieren. KI-Systeme wie WSD und cloudbasierte Plattformen wie EC4P sollen künftig zum Standard in weiteren Standorten werden. Durch die direkte Verknüpfung von Produktionsdaten mit Zulieferern will das Unternehmen Abfall reduzieren, Prozesse beschleunigen und die Qualitätskontrolle weiter verschärfen.
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