Oktoberfest-Verlängerung nach Bombendrohung: Organisatoren hoffen auf Genehmigung
Hotellerie-Branche schlägt Verlängerung nach Oktoberfest-Shutdown vor - Oktoberfest-Verlängerung nach Bombendrohung: Organisatoren hoffen auf Genehmigung
Oktoberfest-Veranstalter schlagen Verlängerung nach Bombendrohung vor
Nach einer Bombendrohung, die am 1. Oktober zu einer vorübergehenden Schließung des Oktoberfests führte, haben die Organisatoren eine Verlängerung des Festes ins Spiel gebracht. Der Vorschlag soll als Zeichen der Widerstandsfähigkeit nach der Störung dienen. Eine solche Verlängerung müsste jedoch von den städtischen Behörden genehmigt werden und würde ausreichend Personal voraussetzen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Bis zur Halbzeit des Festes hatten bereits 3,5 Millionen Besucher die Wiesn besucht – etwas weniger als im Vorjahr. Trotz des vorübergehenden Stoppes und Bedenken wegen Überfüllung zeigt sich Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer des DEHOGA-Gastgewerbeverbands, überzeugt, dass die Gäste weiterhin kommen werden.
Das Oktoberfest ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für München. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete es schätzungsweise 1,48 Milliarden Euro, wobei jeder Besucher im Durchschnitt rund 90 Euro ausgab. Die genauen finanziellen Auswirkungen der Schließung stehen zwar noch nicht fest, doch bewerten die Organisatoren die diesjährige Veranstaltung bisher als "sehr gut" und erwarten, dass sie "sehr profitabel" bleiben wird.
Der DEHOGA-Verband hatte die Idee einer Verlängerung vorgebracht, um die ausgefallene Zeit auszugleichen. Bevor jedoch eine Entscheidung fällt, müssen die Stadt zustimmen und genug Arbeitskräfte verfügbar sein, um das Fest reibungslos fortzuführen.
Die durch die Bombendrohung erzwungene Schließung hat die Forderungen nach einer Verlängerung laut werden lassen, doch bisher gibt es noch keine Bestätigung. Sollte der Plan umgesetzt werden, könnte dies einen Teil der wirtschaftlichen Folgen abfedern. Derweil warten die Organisatoren auf das grünes Licht der Stadt und die Klärung der Personalfrage, bevor sie weitere Schritte einleiten.
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