Timi Zajc erneut disqualifiziert: Skisprung-Anzug zu groß für die Regeln

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Eine Person in Skiausrüstung schwebt in der Luft mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

"Findet es frech": Kritik an gesperrtem Skispringer Zajc - Timi Zajc erneut disqualifiziert: Skisprung-Anzug zu groß für die Regeln

Timi Zajc wurde vom Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen disqualifiziert, nachdem sein Sprunganzug die Regularien nicht erfüllte. Der Anzug überschritt die zulässigen Maße um vier Millimeter, woraufhin die Offiziellen ihn noch vor seinem ersten Sprung ausschlossen. Es ist bereits seine zweite Disqualifikation in Folge – erst vor wenigen Tagen war ihm in Oberstdorf ein ähnliches Problem unterlaufen.

Der Vorfall ereignete sich während der vor dem Sprung üblichen Kontrollen, bei denen strenge Überprüfungen Standard sind. Zajcs schmunzelnde Art könnte laut Martin Schmitt, ehemaliger Spitzen-Springer und heutiger Eurosport-Experte, zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Schmitt bezeichnete das Verhalten als "frech" und "unprofessionell" und deutete an, dass es die Entscheidung der Kontrolleure beeinflusst haben könnte.

Zajc ist nicht der einzige Athlet, der mit den Regeln in Konflikt geraten ist. Auch der US-Springer Jason Colby und Fatih Arda İpcioğlu aus der Türkei wurden wegen Verstößen gegen die Ausrüstungsvorschriften disqualifiziert. Felix Hoffmann, Deutschlands bestplatzierter Teilnehmer im Turnier, betonte, dass die Einhaltung der Materialregeln für Profi-Skispringer unverhandelbar sei. Sollte Zajc wieder zugelassen werden, würde er die anstehenden Wettbewerbe in Innsbruck am 4. Januar 2026 und zwei Tage später in Bischofshofen verpassen. Weitere Details zu einer möglichen Rückkehr in den Wettkampfbetrieb liegen derzeit nicht vor.

Die Disqualifikation unterstreicht die Null-Toleranz-Politik des Turniers bei Verstößen gegen die Ausrüstungsbestimmungen. Durch Zajcs wiederholte Regelverstöße wird er in den kommenden Tagen bei wichtigen Wettbewerben fehlen. Ob er zu späteren Wettkämpfen wieder zugelassen wird, haben die Verantwortlichen noch nicht bestätigt.

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