Deutschland bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro

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Ein großes Passagierflugzeug auf einer Landebahn.

Deutschland bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro

Deutschland wird in dieser Woche einen Großauftrag über 20 neue Eurofighter-Kampfflugzeuge erteilen. Das Volumen des Geschäts beläuft sich auf 3,75 Milliarden Euro und umfasst neben den Maschinen auch Simulatoren und Ersatzteile. Airbus Defence and Space, ein zentraler Akteur im Eurofighter-Konsortium, wird voraussichtlich die Produktion federführend koordinieren.

Das Eurofighter-Konsortium – bestehend aus Airbus, BAE Systems und Leonardo – wird in den kommenden Monaten die Produktion hochfahren. Airbus hält mit 46 Prozent den größten Anteil am Projekt und wird mit seinen deutschen und spanischen Standorten eine Schlüsselrolle bei der Fertigung der Jets einnehmen.

Airbus plant, die Produktionsrate für den Eurofighter zu verdoppeln, da mit weiterer Nachfrage gerechnet wird. Der wichtigste deutsche Produktionsstandort befindet sich in Manching bei Ingolstadt, wo 6.000 Beschäftigte in der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten. Dieser Standort wird einen Großteil des neuen Auftrags abwickeln. Doch nicht nur Deutschland zeigt Interesse: Die Türkei erhielt 2025 Exportgenehmigungen im Wert von 726 Millionen Euro, wobei ein unter britischer Führung abgeschlossener Deal im Oktober desselben Jahres Lieferungen ab etwa 2030 vorsieht. Auch Norwegen, ein weiterer großer Abnehmer deutscher Rüstungsgüter, wird mit möglichen Eurofighter-Käufen in Verbindung gebracht – allein in den letzten Jahren importierte das Land Verteidigungsausrüstung im Wert von 1,31 Milliarden Euro.

Der 3,75-Milliarden-Auftrag wird die Produktionskapazitäten von Airbus stärken und Arbeitsplätze am deutschen Standort sichern. Mit der Türkei und Norwegen als potenziellen künftigen Käufern steht das Eurofighter-Programm vor einer weiteren Expansion. Die gesteigerte Produktion des Konsortiums spiegelt die wachsende Nachfrage nach dem Kampfflugzeug in ganz Europa wider.

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