29 April 2026, 00:34

Mecklenburg-Vorpommern: Über 75 Prozent der Haftbefehle betreffen Ausländer – AfD warnt vor Kriminalitätswelle

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Mecklenburg-Vorpommern: Über 75 Prozent der Haftbefehle betreffen Ausländer – AfD warnt vor Kriminalitätswelle

Neue Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Zahl ausländischer Staatsbürger, gegen die in Mecklenburg-Vorpommern Haftbefehle vorliegen. Von 1.497 Fällen entfallen 1.134 – also mehr als 75 Prozent – auf Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Die AfD zeigt sich besorgt über diese Entwicklung und bringt sie mit den übergeordneten Themen Kriminalität und Integration in der Region in Verbindung.

Laut den Daten werden derzeit 83 Personen wegen Gewaltdelikten in dem Bundesland gesucht. Davon sind 74 Ausländer – das entspricht fast 90 Prozent der Gesamtzahl. Die größten Gruppen unter den Gewalttätern stammen aus Tunesien (neun Fälle), Polen (acht) sowie Marokko und Russland (jeweils fünf).

Insgesamt führen Polen die Statistik der ausländischen Gesuchten an: In 364 Fällen liegt gegen sie ein Haftbefehl vor. Es folgen Georgier (107), Rumänen (75), Ukrainer (68) und Tunesier (58).

Nikolaus Kramer, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, verwies auf eine "höhere Gewaltbereitschaft" unter ausländischen Straftätern. Zudem nannte er "Missachtung des Rechtsstaats" und "Verachtung für die deutsche Gesellschaft" als mitursächlich. Kramer zufolge nutzen viele ausländische Kriminelle Schlupflöcher, indem sie in ihre Herkunftsländer fliehen oder sich in "Parallelgesellschaften" innerhalb Deutschlands zurückziehen.

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Die AfD argumentiert, dass diese Situation eine gefährliche Botschaft aussende und Straftaten für ausländische Täter "attraktiver" mache. Die Partei betont, dass die Zahlen einen erheblichen Einfluss von Ausländern auf die Kriminalitätsstatistik in der Region belegen.

Der Bericht unterstreicht das Ausmaß der Beteiligung von Ausländern an ausstehenden Haftbefehlen. Da mehr als drei Viertel der Gesuchten keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, sehen sich die Behörden mit Herausforderungen bei der Strafverfolgung und Prävention konfrontiert. Die Kritik der AfD spiegelt die breitere Debatte über Kriminalität, Migration und rechtliche Verantwortung in dem Bundesland wider.

Quelle