12 March 2026, 04:34

Zorneding stoppt Radwege-Projekt nach massivem Bürgerprotest mit 800 Unterschriften

Eine Stadtstraße mit einem Fahrradweg, Fahrzeugen, Radfahrern, Laternen, Bäumen, Gebäuden mit Fenstern und einem Geländer, unter einem sichtbaren Himmel.

Zorneding stoppt Radwege-Projekt nach massivem Bürgerprotest mit 800 Unterschriften

Der Gemeinderat von Zorneding hat seine Pläne zur Einrichtung geschützter Fahrradspuren auf der Münchner Straße und der Wasserburger Landstraße zurückgenommen. Der Schritt erfolgt nach massivem Widerstand der Anwohner, die mehr als 800 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt hatten. Auch ein geplantes generelles Parkverbot in denselben Bereichen wurde fallen gelassen.

Ursprünglich sollte das Projekt den Bau von Radwegen sowie die Abschaffung von Parkplätzen entlang der beiden Hauptverkehrsadern umfassen. Doch der lokale Widerstand formierte sich schnell: Eine Bürgerinitiative sammelte innerhalb kürzester Zeit Hunderte von Unterschriften. Der Druck veranlasste den Gemeinderat, den Entwurf erneut zu prüfen.

Nach Auswertung der öffentlichen Reaktion widerrief der Zornedinger Stadtrat offiziell die Entscheidung zur Radweginfrastruktur. Die Bürgergruppe, die sich gegen die Maßnahmen engagiert hatte, wertet das Ergebnis als Erfolg. Bisher liegen keine weiteren Details vor, wie sich dies auf ähnliche Projekte in anderen bayerischen Gemeinden auswirken könnte.

Die Kehrtwende des Rates bedeutet, dass auf der Münchner Straße und der Wasserburger Landstraße die bisherigen Parkregelungen bestehen bleiben. Der Fall zeigt, wie Bürgerpetitionen die kommunale Verkehrsplanung beeinflussen können. Über Anpassungen der Verkehrspolitik in Nachbarcommunen wurde bisher nicht berichtet.

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