Zoll in Augsburg deckt Goldschmuggel und illegale Waffen bei Rückreisenden auf
Leon SchmidtZoll in Augsburg deckt Goldschmuggel und illegale Waffen bei Rückreisenden auf
Zollbeamte in Augsburg führen gezielte Kontrollen bei Rückreisenden durch
Zollbeamte in Augsburg haben in den vergangenen Wochen gezielte Kontrollen bei Urlaubsrückkehrern aus dem Ausland durchgeführt. Innerhalb von zwei Wochen konzentrierten sich die Behörden auf Reisende aus fünf Ländern und deckten dabei nicht deklarierte Waren sowie illegale Gegenstände auf. Die Überprüfungen führten zu Dutzenden Strafverfahren und erheblichen Einnahmen aus hinterzogenen Abgaben.
Das Hauptzollamt Augsburg setzte von Ende Juli bis Anfang August Sonderkontrollen ein. Beamte der Kontrollstelle Kempten überprüften Reisende, die aus der Türkei, Bulgarien, Griechenland, Nordmazedonien und Serbien zurückkehrten. Im Fokus standen vor allem der Schmuggel von Goldschmuck und nicht deklarierte Waren.
Im Rahmen der Aktion wurden 63 Strafverfahren eingeleitet. Die meisten Fälle betrafen den Verdacht auf Steuerhinterziehung und Goldschmuggel. Ein Reisender aus der Türkei wurde mit nicht deklariertem Goldschmuck im Wert von über 26.000 Euro erwischt.
Zudem deckten die Behörden sieben Fälle im Zusammenhang mit illegalen Waffen auf. Dabei handelte es sich um Springmesser und Butterflymesser, was zu Anklagen nach dem Waffengesetz führte. Insgesamt konnten durch die Kontrollen mehr als 67.000 Euro an hinterzogenen Zollabgaben eingezogen werden.
Die Aktion unterstreicht die Risiken nicht deklarierter Importe und illegaler Waren bei zurückkehrenden Urlaubern. Die Zollbehörden betonen, wie wichtig korrekte Deklarationen sind, um Strafen zu vermeiden. Die eingezogenen Abgaben und die eingeleiteten Verfahren zeigen das Ausmaß der Durchsetzung während der zweiwöchigen Kampagne.






