Wirtschaftsexpertin Grimm warnt: Deutschland blockiert seinen eigenen technologischen Fortschritt
Leon SchmidtWirtschaftsexpertin Grimm warnt: Deutschland blockiert seinen eigenen technologischen Fortschritt
Veronika Grimm, Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hat sich kritisch zur Politik der Bundesregierung geäußert. Sie argumentiert, dass die aktuellen Reformen die dringend notwendige dynamische Wachstums- und Technologieentwicklung des Landes vernachlässigen.
Grimm warnt, Deutschland behindere systematisch seinen eigenen technologischen Fortschritt – ein zentrales Hindernis für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, fordert sie eine grundlegende Reform des regulatorischen Rahmens.
Als positive Beispiele nennt sie Dänemark und Schweden, die durch innovationsfreundliche Vorschriften und flexible Arbeitsmärkte überzeugen. Aktuelle Reformvorschläge wie die Einbeziehung von Beamten in die Sozialversicherung hält Grimm für wirkungslos. Auch das Ehegattensplitting lehnt sie ab, da es kaum Wachstumseffekte entfalte.
Ihre Kritik geht über die nationale Politik hinaus: Grimm verweist auf wachsende geopolitische Spannungen und die sich verschärfende wirtschaftliche Schwäche Europas als zusätzliche Herausforderungen für Deutschland.
Technologischer Fortschritt bleibe ihrer Ansicht nach der Schlüssel zu langfristigem Wachstum. Ohne Kurskorrektur drohe Deutschland weiter zurückzufallen. Grimm unterstreicht damit die Dringlichkeit wirksamerer Reformen, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.






