WFP startet Innovationsbeschleuniger gegen den weltweiten Hunger bis 2030
Jana KellerWFP startet Innovationsbeschleuniger gegen den weltweiten Hunger bis 2030
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat einen Innovationsbeschleuniger ins Leben gerufen, um den globalen Hunger zu bekämpfen. Die in München ansässige Initiative will bis zu 20 neue Ideen vorantreiben, die darauf abzielen, die Ernährungsunsicherheit zu überwinden. Engagierte Personen mit innovativen Lösungsansätzen werden aufgefordert, sich zu beteiligen.
Der WFP-Innovationsbeschleuniger wurde geschaffen, um Projekte zu fördern, die weltweit den Hunger reduzieren. Bei der Einführung wurden acht Vorhaben ausgewählt, um ihre Konzepte einer Jury aus Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen zu präsentieren. Viele dieser Projekte konzentrierten sich darauf, die Vernetzung ländlicher Landwirtschaftsgemeinden zu verbessern und sie an größere Agrarnetzwerke anzubinden.
Der Beschleuniger unterstützt bereits mehr als 12 Projekte in 10 Ländern. Statt direkter Finanzierung bietet er Verträge oder Lizenzvereinbarungen an, um die Skalierung dieser Innovationen zu ermöglichen. Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Auswärtigen Amt sowie dem Freistaat Bayern gefördert.
Fortschritte in der Agrartechnologie haben kürzlich gezeigt, dass Innovationen Landwirtinnen und Landwirten helfen können, Nahrungsmittel effizienter und nachhaltiger zu produzieren. Das WFP misst den Erfolg dieser Bemühungen daran, wie viele Menschen dadurch aus dem Hunger befreit werden.
Das übergeordnete Ziel des WFP bleibt die Beendigung des globalen Hungers bis 2030. Die Organisation leistet Nothilfe, arbeitet mit lokalen Regierungen zusammen und fördert langfristige Lösungen wie den Innovationsbeschleuniger. Die Fortschritte des Programms werden zum „Null-Hunger“-Ziel der Organisation beitragen.
