14 March 2026, 00:18

Werner Bumeder bleibt mit klarer Mehrheit Landrat in Dingolfing-Landau

Eine Deutschlandkarte mit roten und blauen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

AfD-Vorsitzender Protschka liegt deutlich zurück bei Landratswahl - Werner Bumeder bleibt mit klarer Mehrheit Landrat in Dingolfing-Landau

Werner Bumeder hat seine Wiederwahl als Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau gesichert und gewann die Sonntagswahl mit einer deutlichen Mehrheit. Der Kandidat der Christlich-Sozialen Union (CSU) erzielte 65,2 Prozent der Stimmen und lag damit klar vor seinem stärksten Konkurrenten. Stephan Protschka, Landesvorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) in Bayern, erreichte mit 18,3 Prozent der Stimmen den zweiten Platz.

Die Wahlbeteiligung lag bei 62,6 Prozent und spiegelte damit das kontinuierlich hohe Wählerinteresse in der Region wider. Bumeder, der das Amt seit 2020 innehat, trat mit einer gemeinsamen Liste der Jungen Bürgerliste (JBL) an. Sein deutlicher Sieg festigt die langjährige Vorherrschaft der CSU in Dingolfing-Landau, wo die Partei bei Kommunalwahlen traditionell die Führung übernimmt.

Obwohl Protschka von der AfD nur Zweiter wurde, unterstrich das Ergebnis den wachsenden Einfluss der Partei in der Region. Bei den Kreistagswahlen 2026 wurde die AfD zur zweitstärksten Fraktion – ein Aufwärtstrend, der sich bereits bei der Bundestagswahl 2025 abzeichnete, als die Partei 28,2 Prozent der Stimmen holte. Damit festigt sich Niederbayerns Ruf als Hochburg der AfD.

Auch andere politische Verschiebungen prägen die Landschaft des Landkreises. Die unabhängige Wählergruppe Pro Dingolfing-Landau konnte 2026 zusätzliche Sitze gewinnen, während die Grünen ihre Präsenz ausbauten. Seit 2022 hat die Partei neue Ortsverbände gegründet, eigene Listen für Stadtratswahlen aufgestellt und in der gesamten Region Kandidaten nominiert.

Bumeders Wiederwahl bestätigt die anhaltende Dominanz der CSU in der Verwaltung von Dingolfing-Landau. Der zweite Platz der AfD deutet jedoch auf ihre zunehmende Bedeutung in der lokalen Politik hin. Bei einer Wahlbeteiligung von 62,6 Prozent zeigt das Ergebnis sowohl traditionelle Wahlmuster als auch die sich wandelnden politischen Dynamiken im Landkreis.

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