19 June 2026, 12:18

Van Aken gesteht jahrelange Täuschung – wie er die Linke neu erfand

Bald wieder im Hoodie zu sehen

Van Aken gesteht jahrelange Täuschung – wie er die Linke neu erfand

Jan van Aken hat Journalisten eingeräumt, dass er und Ines Schwerdtner sie zwei Jahre lang getäuscht haben. Die Enthüllung erfolgte während seiner letzten Pressekonferenz, bei der er Schwerdtner auch für ihre herausragende Arbeit dankte. Ihre Zusammenarbeit führte zu einem deutlichen Anstieg der Umfragewerte der Linken – von einst nur 2–3 Prozent auf 8,8 Prozent.

Van Aken und Schwerdtner arbeiteten eng zusammen, um das Profil der Linken zu stärken. Ihre Bemühungen halfen der Partei, bei der Bundestagswahl im Februar 2025 über 700.000 Wähler zu gewinnen – viele von ihnen ehemalige Anhänger der Grünen. Als Spitzenkandidat neben Heidi Reichinnek sprach van Aken zudem ältere Wähler an.

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Durch seine Medienauftritte sorgte er dafür, dass die Linke in der Außenpolitik ernst genommen wurde. Dennoch blieb seine Amtszeit als Parteivorsitzender kurz – eine der kürzesten in der Geschichte der Linken. Im Mai 2026 drohte er sogar dem Wohnungsriesen Vonovia, wegen Mieterhöhungen auf dessen Dach zu protestieren.

Auf seiner letzten Pressekonferenz präsentierte van Aken eine schwarze Kiste, auf der Schwerdtner gestanden hatte. Der Auftritt unterstrich die Rätselhaftigkeit ihrer Zusammenarbeit, die er später als langjährige Täuschung bezeichnete. Erwartet wird nun, dass Luigi Pantisano auf dem Parteitag der Linken in Potsdam den Vorsitz übernimmt. Van Akens kurze, aber prägende Amtszeit hat die Ausrichtung der Partei verändert. Der Anstieg in den Umfragen und die gestiegene Wählergunst markieren einen nachhaltigen Wandel für die Linke.

Quelle