21 March 2026, 14:17

V2G-Studie zeigt elf Wege zur Stabilisierung der Stromnetze durch Elektroautos

Elektrisches Fahrzeug-Ladestation mit einem "V2G Fast Charger"-Schild, umgeben von Bäumen und einem Gebäude unter einem klaren blauen Himmel.

V2G-Studie zeigt elf Wege zur Stabilisierung der Stromnetze durch Elektroautos

Eine neue Studie zeigt einen klaren Weg zur Ausweitung der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) in Deutschland auf. Die unter dem Titel "V2G-Potenziale erschließen: Von Hindernissen zu Lösungen" veröffentlichte Untersuchung stammt vom Forschungsinstitut für Energiewirtschaft und präsentiert elf konkrete Vorschläge, die Entscheidungs-trägern, Regulierungsbehörden und Netzbetreibern helfen sollen, aktuelle Herausforderungen zu überwinden.

Die Studie betont, wie V2G die Stromnetze stabilisieren kann, indem es Angebot und Nachfrage ausbalanciert. Elektrofahrzeuge mit bidirektionaler Ladetechnik speichern überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen und geben sie bei Bedarf wieder ins Netz ab. Dieser Prozess entlastet die Netze und fördert die Integration von Wind- und Solarstrom.

Auch für Nutzer bringt V2G finanzielle Vorteile: Besitzer können Stromkosten senken, indem sie günstigen Strom einkaufen und zu höheren Preisen zurückverkaufen. In Kombination mit Solaranlagen steigert die Technologie zudem die Eigenversorgung.

Um die Verbreitung zu beschleunigen, schlägt die Roadmap flexible Netzentgelte für ladbare Fahrzeuge vor. Ein Vorschlag sieht eine vorübergehende Rückerstattung der Netzentgelte für gespeicherten Strom vor, ein anderer empfiehlt die Erprobung hybrider Redispatch-Systeme in ausgewählten Testregionen.

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Ziel der Forschung ist es, offene Fragen zu Regulierung, Normen und technischen Hürden zu klären. Mit klaren Handlungsempfehlungen soll sie politische und regulatorische Entscheidungen zur V2G-Einführung unterstützen.

Die elf Lösungsvorschläge richten sich an zentrale Akteure wie Gesetzgeber, die Bundesnetzagentur und Netzbetreiber. Bei Umsetzung könnten diese Maßnahmen die Netzstabilität verbessern, Energiekosten senken und die Effizienz erneuerbarer Energien steigern. Die Studie bildet eine Grundlage für weitere politische und fachliche Diskussionen zur V2G-Ausweitung.

Quelle