Untermain-Region startet revolutionären Nahverkehrsplan für mehr Mobilität
Jana KellerUntermain-Region startet revolutionären Nahverkehrsplan für mehr Mobilität
Neuer Nahverkehrsplan für die bayerische Untermain-Region eingeführt
In der bayerischen Untermain-Region ist ein neues Konzept für den öffentlichen Nahverkehr in Kraft getreten. Das Vorhaben umfasst die Stadt Aschaffenburg sowie die umliegenden Landkreise und soll die lokalen Mobilitätsangebote verbessern. Wie offizielle Stellen mitteilen, legt das 157 Seiten starke Dokument nach über 18 Monaten Planung klare Ziele für die kommenden Jahre fest.
Federführend umgesetzt wurde das Projekt von der AMINA – Aschaffenburg Miltenberg Nahverkehrs GmbH, unterstützt vom Büro PTV Transport Consult. Auch die Bevölkerung konnte sich im Rahmen einer Online-Beteiligungsphase einbringen.
Der Plan benennt mehrere zentrale Entwicklungsbereiche. Dazu zählen ein ausgebautes Busangebot, bedarfsgerechte Verkehrsoptionen, modernisierte Haltestellen sowie neue Liniennetze. Zudem sollen alternative Busverkehre eingeführt werden, um die Flexibilität zu erhöhen.
Seit der Einführung des Plans im Jahr 2023 ist die Nachfrage nach Rufbussen stark gestiegen. In ländlichen Gebieten wie Bad Kissingen und Schweinfurt stiegen die Fahrgastzahlen um 25 bis 30 Prozent. Verantwortliche führen den Erfolg auf flexible Routen zurück, die sich an den lokalen Bedürfnissen orientieren.
Die überarbeitete Verkehrsstrategie ist nun flächendeckend in der Region verankert. Sie basiert auf einer umfassenden Bestandsanalyse der bestehenden Angebote und definiert konkrete Maßnahmen für künftige Verbesserungen. Die Behörden werden die Nutzung weiterhin beobachten – insbesondere in denen Gebieten, in denen bedarfsorientierte Dienste besonders gut ankommen.






