14 March 2026, 12:17

Thomas Jung bleibt Fürths unangefochtener Oberbürgermeister mit 72 Prozent Zustimmung

Ein Plakat, das die elektrifizierte Stadt Bergbahn in Deutschland bewirbt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibenden Text.

Thomas Jung bleibt Bürgermeister von Fürth - Thomas Jung bleibt Fürths unangefochtener Oberbürgermeister mit 72 Prozent Zustimmung

Thomas Jung hat seine Amtszeit als Oberbürgermeister von Fürth mit einem deutlichen Sieg verlängert. Am 8. März 2026 gewann er 72,14 Prozent der Stimmen – fast genauso viel wie bei seinem Triumph 2020, als er 72,98 Prozent erreichte. Das Ergebnis bestätigt seine anhaltende Beliebtheit in der Stadt, die er seit 2002 regiert.

Jung, Mitglied der SPD, wurde 2002 erstmals zum Oberbürgermeister gewählt. Mit seiner erneuten Wiederwahl könnte er bis zum Ende seiner nächsten Amtszeit drei Jahrzehnte im Amt vollenden. Das Votum spiegelt starke lokale Unterstützung wider, selbst in einer Zeit, in der seine Partei in bundesweiten Umfragen schwächelt.

Auch bei der Stadtratswahl schnitt die SPD mit 40,48 Prozent der Stimmen überzeugend ab. Die Oppositionsparteien blieben weit zurück: Die CSU kam lediglich auf 8,53 Prozent, die Grünen auf 5,96 Prozent. Die zersplitterte Opposition deutet darauf hin, dass Jungs dominierende Position vorerst unangefochten bleibt.

Mit diesem Sieg festigt Jung seinen Status als einer der dienstsältesten Oberbürgermeister Deutschlands. Seine durchgehend hohen Wahlergebnisse belegen das anhaltende Vertrauen der Fürther Wähler. Das starke Abschneiden der SPD im Stadtrat unterstreicht zudem die feste Verankerung der Partei in der lokalen Politik.

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