Springmesser im Handgepäck: Serbischer Reisender am Flughafen Memmingen gestoppt
Emma HerrmannSpringmesser im Handgepäck: Serbischer Reisender am Flughafen Memmingen gestoppt
62-jähriger serbischer Reisender am Flughafen Memmingen mit verbotenem Gegenstand gestoppt
Am Flughafen Memmingen wurde ein 62-jähriger Reisender aus Serbien kontrolliert, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck einen verbotenen Gegenstand entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 1. Oktober 2025, als bei einer Routinekontrolle ein Springmesser gefunden wurde.
Die Bundespolizei am Flughafen Memmingen beschlagnahmte die Waffe, nachdem sie von Sicherheitsmitarbeitern im Handgepäck des Mannes entdeckt worden war. Der Reisende, der sich auf einen Flug nach Belgrad vorbereitete, musste wegen des Verstoßes gegen die Luftverkehrsbestimmungen sofort mit Konsequenzen rechnen.
Die Behörden verhängten gegen ihn ein Bußgeld wegen Verletzung der Sicherheitsvorschriften. Trotz des Vorfalls durfte er seine Reise nach der Beschlagnahmung des Messers fortsetzen.
Deutsche Flughäfen halten sich strikt an die EU-Vorgaben für verbotene Gegenstände, darunter auch Messer. Während einige Flughäfen wie Köln/Bonn bis 2026 auf CT-Scanner umrüsten, um die Kontrollen zu beschleunigen, gelten auf den Standardspuren weiterhin traditionelle Sicherheitsmaßnahmen – etwa die Beschränkungen für Flüssigkeiten.
Der Reisende erreichte Belgrad mit Verspätung. Der Fall unterstreicht die konsequente Durchsetzung der EU-Luftsicherheitsgesetze, die gefährliche Gegenstände wie Springmesser in Kabinen verbieten. Gegen den Mann wurden bisher keine weiteren rechtlichen Schritte bekannt.






