SPD-Kandidat Niedermaier gewinnt Bamberger Oberbürgermeister-Stichwahl mit 56,7 Prozent
Emma HerrmannSPD-Kandidat Niedermaier gewinnt Bamberger Oberbürgermeister-Stichwahl mit 56,7 Prozent
Sebastian Niedermaier von der SPD hat die Stichwahl um das Bamberger Oberbürgermeisteramt gewonnen. Mit 56,7 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen den Kandidaten der Grünen, Jonas Glüsenkamp, durch. Die Wahl fand am 22. März 2026 statt, die Wahlbeteiligung lag bei 56,0 Prozent.
Niedermaier erhielt 18.249 Stimmen, während Glüsenkamp auf 13.959 kam. Das Ergebnis sichert der SPD die weitere Kontrolle über das Bamberger Rathaus. Niedermaier wird den scheidenden Oberbürgermeister Andreas Starke ablösen, der auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte.
Niedermaier, der in Bamberg eine Bio-Baumschule betreibt, zog 2014 erstmals in den Stadtrat ein. Im Wahlkampf setzte er sich vor allem für wirtschaftliches Wachstum ein, das er als "oberste Priorität" für seine sechsjährige Amtszeit bezeichnete. Sein Amtsantritt ist für den 1. Mai 2026 vorgesehen.
Die Wahl markiert einen Wechsel in der lokalen Führung, auch wenn vorerst keine Änderungen in den städtischen Koalitionen oder langfristigen Politiken angekündigt wurden. Niedermaiers Sieg deutet darauf hin, dass die Schwerpunkte auf zentralen kommunalen Projekten in den kommenden Jahren liegen werden.
An der Stichwahl beteiligten sich 56,0 Prozent der Wahlberechtigten. Mit Niedermaiers Sieg festigt die SPD ihren Einfluss in Bamberg; seine Amtszeit beginnt im Mai. Wirtschaftspolitische Vorhaben werden voraussichtlich seine ersten Monate als Oberbürgermeister prägen.






