17 June 2026, 19:27

Siemens Energy kämpft um die Wende: Verluste, Jobabbau und Hoffnung auf Wasserstoff

Siemens Energy: Ein stürmisches erstes Jahr an der Börse

Siemens Energy kämpft um die Wende: Verluste, Jobabbau und Hoffnung auf Wasserstoff

Siemens Energy ging am 28. September 2020 an die Börse in Frankfurt. Doch schon bald geriet das Unternehmen in finanzielle Turbulenzen: Nach Wertberichtigungen und Umstrukturierungskosten sackte der Aktienkurs ab. Probleme bei der Windkrafttochter Siemens Gamesa drückten das Unternehmen im dritten Quartal erneut in die Verlustzone.

Anfang 2021 kündigte Siemens Energy an, weltweit 7.800 Stellen abzubauen – viele davon in Deutschland. Trotz dieser Maßnahmen meldete das Unternehmen im Februar desselben Jahres die Rückkehr in die Gewinnzone. Bereits im März schaffte es den Sprung in den renommierten DAX, den deutschen Leitindex.

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Das vergangene Jahr war für Siemens Energy ein hartes. Das Unternehmen räumt anhaltende Schwierigkeiten ein, betont aber, an der Verbesserung der Kosteneffizienz und der Profitabilität zu arbeiten. Die neu aufgestellte Führung bei Siemens Gamesa geht die Probleme an, doch die Fortschritte bleiben zäh. Nun will das Unternehmen als eigenständiges Unternehmen schneller handeln, um die globale Energiewende mitzugestalten.

Für die Zukunft setzt Siemens Energy auf Wasserstoff als mögliches Wachstumsfeld. Doch Erfolg in diesem Bereich wird Zeit und kontinuierlichen Einsatz erfordern.

Siemens Energy steckt weiterhin in einer schwierigen Phase mit Verlusten und Restrukturierungen. Der Fokus auf Kosteneffizienz, eigenständige Entscheidungen und neue Chancen wie Wasserstoff könnte die Zukunft des Unternehmens prägen. Das Ziel bleibt: eine stabile finanzielle Basis zurückgewinnen.

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