rbb formt Führungsetage um: Sieben Neue mit Ostdeutschland-Bezug
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat eine umfassende Umstrukturierung der Führungsebene bekannt gegeben: Sieben neue Führungskräfte stoßen zum Sender. Darunter ist Georg Heil, der neu ernannte Chefredakteur, der künftig die journalistischen Standards und die redaktionelle Ausrichtung über alle Plattformen hinweg prägen wird. Auffällig ist, dass viele der neuen Verantwortlichen berufliche oder persönliche Wurzeln in Ostdeutschland haben.
Georg Heil bringt umfangreiche Erfahrung in seine Rolle als Chefredakteur mit. Zuvor leitete er das politische Magazin Kontraste der ARD und wird nun die inhaltliche Strategie des rbb gestalten. Zu seinen Aufgaben gehört es, die journalistische Qualität in Fernsehen, Radio und digitalen Medien zu sichern.
Elke Werba übernimmt die operative Geschäftsführung und steuert die täglichen Abläufe beim rbb. Torsten Amarell treibt die Programmentwicklung und Innovation voran, während Jana Cebulla, die zuvor beim MDR tätig war, für das Programmmanagement zuständig sein wird. Julian Hecker wurde zum Leiter für Technik und Infrastruktur ernannt und sorgt für den reibungslosen Betrieb der technischen Abläufe.
Silke Borkmann verantwortet die Immobilienstrategie des Senders und kümmert sich um Liegenschaften und Gebäude. Robert Knaack, der zuvor bei der Mercedes-Benz Bank arbeitete, steigt als Leiter der Ressourcenplanung ein. Bemerkenswert ist, dass fünf der sieben neuen Führungskräfte berufliche oder private Bezüge zu Ostdeutschland aufweisen.
Die Neubesetzungen erfolgen im Rahmen der Stärkung des Führungsteams des rbb, das nun Fachleute aus den Bereichen Medien, Finanzen und Technik vereint. Die neuen Verantwortlichen werden ihre Positionen in den kommenden Wochen antreten. Ihre kombinierte Expertise in Journalismus, Betriebsführung und Innovation soll die zukünftige Ausrichtung des Senders prägen. Der rbb betont dabei die Bedeutung regionaler Erfahrung – viele der Neuzugänge sind mit Ostdeutschland verbunden.






