29 April 2026, 22:16

Radikale Energiewende gefordert: IZW kritisiert deutsche Klimapolitik als wirkungslos

Eine Liniengrafik, die die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstofftyp von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Radikale Energiewende gefordert: IZW kritisiert deutsche Klimapolitik als wirkungslos

Initiative Zukunftswirtschaft Deutschland e.V. (IZW) fordert radikale Wende in Energie- und Klimapolitik

Die Initiative Zukunftswirtschaft Deutschland e.V. (IZW) hat einen grundlegenden Kurswechsel in der deutschen Energie- und Klimapolitik gefordert. Nach Ansicht der Organisation sei der aktuelle Ansatz ineffizient, von Ängsten geprägt und gehe an den eigentlichen Ursachen für steigende Kosten und Versorgungsrisiken vorbei.

IZW-Präsidentin Andrea Thoma-Böck kritisierte die deutsche Energiestrategie mit einem drastischen Vergleich: Es sei, als würde man einen Krebspatienten mit Vitaminpräparaten statt mit einer gezielten Therapie behandeln. Subventionen und halbherzige Maßnahmen ignorierten die eigentlichen Probleme, während die Strompreise trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien weiter stiegen.

Die Organisation wirft den anstehenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD vor, in einer "Weiter-so"-Mentalität verhaftet zu bleiben. Thoma-Böck warnte, Klimapolitik ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung zu betreiben, sei wie eine Chemotherapie, die den Patienten tötet, um den Tumor zu zerstören.

Stattdessen fordert der Verband einen kompletten Neuanfang der Energiewende – gestaltet von unabhängigen Fachleuten und nicht von Lobbyisten oder Aktivisten. Das IZW-Konzept basiert auf fünf Grundsätzen: Realismus, globale Perspektive, Vernunft, ergebnisorientiertes Handeln und eine soziale Marktwirtschaft. Auf ihrer Website hat die Initiative zudem zehn Sofortmaßnahmen veröffentlicht, um die Strompreise zu stabilisieren und die Energiewende neu auszurichten.

Anstelle ineffizienter Ideologien setzt sich das IZW für einen präzisen, ganzheitlichen Ansatz ein – mit dem Abbau veralteter Politiken und der Übernahme bewährter globaler Lösungen.

Die Vorschläge der Initiative zielen darauf ab, die deutsche Energiepolitik mit klaren, praxisnahen Schritten neu zu gestalten. Ihr Plan umfasst fachlich fundierte Reformen, Kostenkontrolle und eine Abkehr von politischer Aktivismusgetriebenheit. Die Organisation betont: Ohne grundlegende Veränderungen würden weiter steigende Preise und Versorgungsrisiken Haushalte und Unternehmen belasten.

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