22 April 2026, 18:19

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren und flexibleren ÖPNV bis 2028

Eine detaillierte Stadtkarte, die eine hervorgehobene Bahnroute von München nach Frankfurt mit markierten Haltestellen, Entfernung und zusätzlichen Bahninformationen zeigt.

Pro Bahn fordert radikale Reformen für günstigeren und flexibleren ÖPNV bis 2028

Fahrgastverband Pro Bahn fordert Reformen zur Entlastung von ÖPNV-Nutzern und Betreibern

Der Fahrgastverband Pro Bahn hat weitreichende Änderungen gefordert, um die finanzielle Belastung für Nutzer und Anbieter des öffentlichen Verkehrs zu verringern. Die Vereinigung setzt sich für niedrigere Kosten, flexiblere Tarifmodelle und eine bessere Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote ein.

Hintergrund der Forderungen sind wachsende Sorgen über steigende Preise und die Benachteiligung von Bahn- und Busfahrgästen gegenüber Autofahrern.

Geringere Infrastrukturkosten und Modernisierung des Busverkehrs Lukas Iffländer, Bundesvorsitzender von Pro Bahn, verlangt strukturelle Entlastungen für Eisenbahnunternehmen. So sollen die Trassenpreise an die tatsächlichen Kosten angepasst werden, um die Ausgaben der Betreiber zu senken. Zudem fordert er mehr Investitionen in Elektrobusse und die entsprechende Ladeinfrastruktur, um den Busverkehr zu modernisieren.

Flexiblere Tarife beim Deutschlandticket Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender, konzentriert sich auf das Deutschlandticket. Er ruft die Bundesregierung auf, die geplanten Preiserhöhungen für 2027 und 2028 zu streichen. Stattdessen schlägt er flexible Tarifmodelle vor – etwa Bonusprogramme für Jahresabonnenten oder Optionen ohne langfristige Vertragsbindung. Zudem soll die derzeitige Kündigungsfrist entfallen, um Nutzern mehr Flexibilität bei der Anpassung ihrer Abos zu geben.

Kritik an Subventionen für den Autoverkehr Die Organisation kritisiert staatliche Subventionen für den Individualverkehr, die den öffentlichen Nahverkehr benachteiligten. Pro Bahn argumentiert, dass der Tankrabatt Autofahrern einen ungerechtfertigten Vorteil verschaffe, während Bahn- und Busfahrgäste mit höheren Kosten belastet würden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, den ÖPNV für alle erschwinglicher und attraktiver zu machen.

Mehr Fahrgäste, weniger Kosten Sollten die Reformen umgesetzt werden, könnten sowohl Nutzer als auch Verkehrsunternehmen entlastet werden. Gleichzeitig würde der Umstieg auf Bahn und Bus gefördert. Die Initiative von Pro Bahn spiegelt den wachsenden Druck wider, die Verkehrspolitik stärker an einer nachhaltigen Mobilität auszurichten.

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