Privatinsolvenz als letzter Ausweg: Wie der Weg aus den Schulden gelingt
Johanna SchwarzPrivatinsolvenz als letzter Ausweg: Wie der Weg aus den Schulden gelingt
Die Coronapandemie hat viele Menschen in finanzielle Not gebracht – einige sehen sich gezwungen, als letzten Ausweg Privatinsolvenz zu beantragen. Das Verfahren umfasst mehrere Schritte, darunter Vergleichsversuche und strenge Abläufe.
Bevor ein Insolvenzantrag gestellt wird, versuchen Schuldner und Gläubiger zunächst, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Scheitert dieser Versuch, reicht der Schuldner einen Antrag auf Privatinsolvenz beim Gericht ein.
Vor Gericht wird ein weiterer Versuch unternommen, die Schulden zwischen den Parteien zu regeln. Gelingt auch dies nicht, beginnt offiziell das Insolvenzverfahren. Ein Insolvenzverwalter – wie etwa der Anwalt Johann Tillich – wird damit beauftragt, das Vermögen des Schuldners zu verwerten und die Erlöse an die Gläubiger zu verteilen.
Nach Abschluss des Verfahrens tritt der Schuldner in die sogenannte Wohlverhaltensphase ein, die mit strengen Auflagen verbunden ist. Am Ende dieser Phase kann eine Restschuldbefreiung gewährt werden, die alle verbleibenden Forderungen erlischt. Während des gesamten Prozesses bietet eine Schuldnerberatung wertvolle Unterstützung.
Das Insolvenzverfahren bietet Betroffenen einen strukturierten Weg, um überfordernde Schulden zu bewältigen. Am Ende können Schuldner von den ausstehenden finanziellen Verpflichtungen befreit werden. Fachleute wie Johann Tillich spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie sie durch jede Phase begleiten.






