Opago revolutioniert Bitcoin-Zahlungen mit neuem Lightning-Terminal für 99 Euro
Emma HerrmannOpago revolutioniert Bitcoin-Zahlungen mit neuem Lightning-Terminal für 99 Euro
Neues Zahlungsterminal für Bitcoin-Transaktionen startet in Deutschland
Das Unternehmen Opago bringt ein neues Zahlungsterminal auf den Markt, mit dem Händler Zahlungen über das Lightning-Netzwerk schnell und kostengünstig akzeptieren können. Laut eigenen Angaben handelt es sich um das erste Terminal, das speziell für diese Technologie entwickelt wurde.
Das kompakte und tragbare Gerät ist für den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie konzipiert. Es kostet 99 Euro und erhebt eine Gebühr von 1 % pro Transaktion. Händler können Zahlungen per PIN oder NFC bestätigen – selbst dann, wenn eine der beiden Seiten offline ist.
Ab dem nächsten Jahr wird es für Unternehmen zudem möglich sein, erhaltene Bitcoins direkt in Euro umzutauschen. Die Mittel können anschließend auf ein Bankkonto überwiesen werden. Das Terminal ist bereits fertig entwickelt, und Opago bereitet sich auf den Verkauf vor. Sowohl deutsche als auch internationale Händler haben bereits Interesse signalisiert.
Mitgründer Michael Theo Dülk sieht den Zeitpunkt als ideal an. Seiner Meinung nach ist das Lightning-Netzwerk nun ausgereift genug, um schnelle, zuverlässige und kostengünstige Zahlungen zu ermöglichen. Zukünftige Updates des Protokolls könnten sogar vollständig offline durchführbare Transaktionen ermöglichen. Da Opago keine Kundengelder verwahrt, benötigt das Unternehmen keine Lizenz der deutschen Finanzaufsicht BaFin.
Das Terminal von Opago soll es Unternehmen erleichtern, Bitcoin-Zahlungen zu akzeptieren. Mit dem 99-Euro-Gerät und einer Transaktionsgebühr von nur 1 % bietet das Unternehmen einen günstigen Einstieg. Da der Verkauf in Kürze beginnt, rechnet Opago mit großer Nachfrage – sowohl aus Deutschland als auch aus dem Ausland.






