14 March 2026, 16:15

Neues Buch enthüllt: Wie Meghan Markle die Königsfamilie spaltete und Harry veränderte

Die royale Familie Englands im Jahr 1787, mit einer Gruppe von Menschen, die auf einer Treppe stehen und sitzen, vor einer Wand mit Vorhängen und Text am unteren Bildrand.

Königin Camilla sagte: Meghan 'verzaubert' Prinz Harry - Neues Buch enthüllt: Wie Meghan Markle die Königsfamilie spaltete und Harry veränderte

Ein neues Buch des Royal-Biografen Tom Bower hat die Diskussionen über den Bruch zwischen Prinz Harry, Meghan Markle und der britischen Monarchie wieder entfacht. "Verrat: Macht, Täuschung und der Kampf um die Zukunft der Königsfamilie" wirft ein Licht auf die seit langem schwelenden Spannungen – darunter die Behauptung, dass hochrangige Royals sich bereits lange vor der Hochzeit 2018 unwohl mit Meghans Einfluss auf Harry fühlten.

Bedenken gegenüber Meghan Markles Rolle in Prinz Harrys Leben sollen demnach schon Jahre zuvor bestanden haben. Prinz William habe seinen Bruder angeblich vor der Hochzeit gedrängt, die Beziehung zu verlangsamen, da er die Schnelligkeit der Entwicklung fürchtete. Später äußerten sowohl William als auch Prinzessin Kate Sorgen darüber, wie Meghans Anwesenheit Harry verändere.

Der Rückzug der Sussexes als aktive Royals im Jahr 2020 folgte auf Meghans wachsendes Gefühl der Isolation innerhalb des Königshauses. Ihr Umzug in die USA markierte einen Wendepunkt in ihrem Verhältnis zur Monarchie. Königin Camilla soll laut den Enthüllungen des Buches Freunden gegenüber geäußert haben, Harry sei während des Höhepunkts ihres Streits von Meghan "manipuliert" worden.

Die öffentliche Meinung über das Paar hat sich seit ihrem Abschied deutlich gewandelt. Anfangs fanden viele Sympathie für ihren Kampf gegen die Medienberichterstattung. Doch bis 2026 wuchs die Kritik – ausgelöst durch ihr brisantes Oprah-Interview 2021, Harrys Memoiren "Reserve" 2023 und ihre Netflix-Serie. Rechtliche Auseinandersetzungen mit britischen Boulevardblättern und Vorwürfe, royalen Ärger zu kommerzialisieren, schürten die Ablehnung weiter. Umfragen wie die von YouGov zeigten, dass ihre Beliebtheit in den USA von über 50 Prozent im Jahr 2020 auf unter 30 Prozent bis 2025 sank, während die Meinungen in Großbritannien tief gespalten blieben.

Die Veröffentlichung des Buches lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die zerrütteten Beziehungen zwischen den Sussexes und der Königsfamilie. Einst als Opfer medialer Übergriffe wahrgenommen, sehen sich Harry und Meghan nun Vorwürfen ausgesetzt, ihre öffentlichen Konflikte und die vermutete Ausnutzung ihrer royalen Verbindungen zu eskalieren. Die anhaltende Debatte wirft grundsätzliche Fragen auf: Welche Rolle werden sie künftig spielen – und ist eine Versöhnung mit der Monarchie überhaupt noch möglich?

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