22 April 2026, 16:27

Neue Rettungswache in Langelsheim: Spatenstich für bessere Notfallversorgung im Landkreis Goslar

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Fahnenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, umgeben von Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Neue Rettungswache in Langelsheim: Spatenstich für bessere Notfallversorgung im Landkreis Goslar

Neue Rettungsdienstwache in Langelsheim: Spatenstich für modernes Einsatzzentrum

In Langelsheim ist offiziell der Bau einer neuen Rettungsdienstwache gestartet. Das rund 4,5 Millionen Euro teure Projekt soll die Einsatzzeiten im gesamten Landkreis Goslar verkürzen. Lokale Verantwortliche bezeichnen die Station als eine moderne, leistungsstarke Lösung für die Region.

Die Entscheidung für den Neubau folgt einer Bedarfsanalyse aus dem Jahr 2019. Damals wurde Langelsheim als idealer Standort für eine sechste Rettungswache identifiziert. Die neue Station ermöglicht schnellere Anfahrtswege in Gebiete wie Lutter und Liebenburg und reduziert so die Transportzeiten für lebenswichtige Notfallversorgung.

Das eingeschossige Gebäude umfasst spezielle Bereiche für saubere und kontaminierte Zonen, vier Ruheräume sowie einen Desinfektionsbereich. Zudem sind ein Schulungsraum, ein Büro, eine Küche, ein Aufenthaltsraum, eine Terrasse und eine Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen vorgesehen. Ein zentrales Anliegen ist die Energieeffizienz: Die Hälfte des Daches wird mit Solaranlagen ausgestattet, und moderne Klimaregelungssysteme sorgen für Nachhaltigkeit.

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An der heutigen Grundsteinlegung nahmen Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze teil. Beide betonten die Bedeutung der Wache für eine zuverlässigere Notfallversorgung. Die Fertigstellung ist für den Spätsommer 2027 geplant.

Sobald die Station in Betrieb geht, können Rettungskräfte Patienten schneller erreichen. Die 4,5 Millionen Euro fließen in moderne Einrichtungen und nachhaltige Energielösungen. Die Verantwortlichen erwarten langfristige Verbesserungen für den Rettungsdienst im gesamten Landkreis.

Quelle