18 June 2026, 16:13

Nacke und Grau fordern radikale Rentenreform gegen Frühverrentung und Minijobs

Politiker von CDU und Grünen einigen sich auf Rentenforderungen

Nacke und Grau fordern radikale Rentenreform gegen Frühverrentung und Minijobs

Zwei deutsche Politiker haben sich zusammengeschlossen, um eine grundlegende Rentenreform voranzutreiben. Stefan Nacke von der CDU und Armin Grau von den Grünen haben gemeinsame Forderungen für die anstehenden Änderungen vorgelegt. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Zukunft des deutschen Rentensystems zu sichern.

Nacke und Grau wollen den Trend zum vorzeitigen Renteneintritt bremsen. Sie argumentieren, dass aktuelle Regelungen wie die „Rente mit 63“ für langjährige Beitragszahler falsche Anreize setzen und die Erwerbsbevölkerung schwächen. Beide sind sich einig, dass diese Option abgeschafft werden sollte.

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Das Duo übt auch Kritik an Minijobs. Solche Beschäftigungsverhältnisse führten selten zu regulären Arbeitsplätzen und untergrüben häufig die Rentenansprüche der Arbeitnehmer, so die Politiker. Stattdessen schlagen sie vor, betriebliche Altersvorsorge verpflichtend einzuführen, die gemeinsam von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert wird.

Um die gesetzliche Rentenversicherung zu stärken, schlagen sie neue kollektive Finanzierungsmodelle vor. Dadurch soll die finanzielle Basis erweitert und das Leistungsniveau langfristig gesichert oder sogar erhöht werden. Zudem bestehen sie darauf, dass nicht beitragsfinanzierte Rentenleistungen aus Steuermitteln des Bundes getragen werden – und nicht auf Arbeitnehmer oder Unternehmen abgewälzt werden.

Die Politiker betonen, dass die Rentenpolitik über Parteigrenzen hinweg gestaltet werden müsse. Nur mit breiter demokratischer Unterstützung seien nachhaltige Reformen möglich. Zu ihren Plänen gehören die Abschaffung von Frühverrentungsmodellen, die Einführung betrieblicher Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung sowie die steuerfinanzierte Absicherung bestimmter Leistungen. Ziel ist ein stabileres und gerechteres Rentensystem für alle.

Quelle