Münchner Feuerwehr meistert Straußen, Silobrand und Garage in 48 Stunden
Leon SchmidtMünchner Feuerwehr meistert Straußen, Silobrand und Garage in 48 Stunden
Rettungskräfte in München hatten am Wochenende mit mehreren ungewöhnlichen Einsätzen zu tun: Ein Anhänger mit Straußen blieb in einem Tunnel liegen, während Feuerwehrleute einen schwelenden Silo und einen Garagebrand bekämpften. In jedem Fall war schnelles Handeln gefragt, um weitere Beeinträchtigungen oder Gefahren zu verhindern.
Am Freitagnachmittag wurde im Stadtteil Hasenbergl dichter Rauch gemeldet. Die Ermittlungen führten in eine Tiefgarage an der Itllinerstraße, wo ein brennender Reifen schnell gelöscht worden war. Der Raum wurde mit einem leistungsstarken Lüfter mechanisch belüftet, und benachbarte Treppenhäuser wurden überprüft – weitere Rauchentwicklung blieb jedoch aus.
Am nächsten Morgen brach an der Außenwand eines Metallspäne-Silos in der Rupert-Bodner-Straße ein Feuer aus. Die Feuerwehr kühlte das überhitzte Material eine Stunde lang mit einem Hohlstrahlrohr ab. Um einen großflächigen Metallbrand zu verhindern, wurden mehrere Tonnen Späne aus der Förderanlage entfernt, bevor der Einsatz beendet wurde.
Später am Samstag blieb ein Auto mit einem Pferdeanhänger im Aubinger Tunnel in Richtung Salzburg mit einem defekten Anhängerkupplung liegen. Im Inneren des Anhängers entdeckten die Rettungskräfte acht unversehrte, aber sichtbar gestresste Strauße. Das Fahrzeug wurde aus dem Tunnel geschleppt, sodass die Tiere und ihre Besitzer sicher auf einen Abschleppwagen warten konnten – fernab vom Verkehrslärm.
Alle Einsätze konnten ohne schwere Verletzungen oder größere Schäden abgeschlossen werden. Die Strauße wurden unverletzt geborgen, der Silobrand unter Kontrolle gebracht und die Garage von Rauch befreit. Die Behörden bestätigten, dass von keiner der Einsatzstellen mehr Gefahren ausgingen.






