Medienexperte Schmiege fordert "Schutzschild" für bedrohten Lokaljournalismus
Johanna SchwarzMedienexperte Schmiege fordert "Schutzschild" für bedrohten Lokaljournalismus
Medienmanager Schmiege betont unverzichtbare Rolle des Lokaljournalismus für die Demokratie
Schmiege bezeichnete lokalen Journalismus als „kritische Infrastruktur“ und nicht als Luxusgut – und forderte stärkere Schutzmechanismen für den Sektor. Ohne diese sei die Zukunft des lokalen Journalismus gefährdet.
Der Medienexperte plädierte für einen „Schutzschild“ zugunsten des Lokaljournalismus, der an die digitale Ära angepasst werden müsse. Die bisherigen regulatorischen und wirtschaftlichen Absicherungen für lokale Medien reichten nicht mehr aus, so Schmiege. Stattdessen brauche es eine grundlegende Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen.
Besonders wichtig sei eine Pioniermentalität, um die Branche zukunftsfähig zu gestalten. Schmiege erinnerte an den Erneuerungsgeist vor 40 Jahren, der damals Fortschritte vorangetrieben habe – dieser müsse nun zurückkehren. Medienhäuser müssten mehr unternehmerischen Mut beweisen, forderte er.
Zu den zentralen Handlungsfeldern zählte er Auffindbarkeit, Kooperationen, Innovation und neue Finanzierungsmodelle. Künstliche Intelligenz (KI) könne dabei eine Schlüsselrolle spielen und den Lokaljournalismus nachhaltig stärken.
Mit seinen Vorschlägen will Schmiege die Zukunft des lokalen Journalismus sichern. Sein Fokus auf Anpassungsfähigkeit, Wagnisbereitschaft und Technologie unterstreicht den Bedarf an modernen Lösungen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, lokale Medien in einem sich wandelnden Umfeld besser zu schützen und ihr Wachstum zu fördern.
