Landshut baut neue Kita – mit Brauerei als ungewöhnlichem Partner
In Landshut ist der erste Spatenstich für eine neue Kindertagesstätte erfolgt, um die angespannte Situation in der Kinderbetreuung zu entlasten. Die Stadt, die mit einem rasanten Bevölkerungswachstum konfrontiert ist, hat sich dafür mit der Brauerei C. Wittmann zusammengeschlossen, die das Projekt mitfinanziert und den Bau unterstützt. Bürgermeister Alexander Putz gab vergangene Woche mit einer offiziellen Grundsteinlegung den Startschuss für die Bauarbeiten.
Das Vorhaben wird durch öffentliche und private Mittel realisiert: Die Regierung von Niederbayern steuert 880.000 Euro bei, die Stadt Landshut 650.000 Euro. Als privater Förderer beteiligt sich die Familie Kell, Inhaber der C. Wittmann Brauerei. Adrian Kell, Geschäftsführer der Brauerei, dankte der Stadt und dem Sozialreferat für die gute Zusammenarbeit.
Das neue Gebäude wird neben der Kindertagesstätte für bis zu 40 Kinder auch acht Wohnungen beherbergen. Zudem sind über 300 Quadratmeter Außenfläche als Spielbereich vorgesehen. Thomas Bader und Franz Brandl Jr., die Leiter der beteiligten Baufirmen, hoben die Verwendung innovativer Materialien sowie die seltene öffentlich-private Projektstruktur hervor.
Der Betrieb der Einrichtung ist für mindestens 25 Jahre nach der geplanten Eröffnung Anfang 2025 gesichert. Landshut kämpft derzeit mit einem Fachkräftemangel, wodurch viele Betreuungsplätze unbesetzt bleiben. Die Erweiterung soll die steigende Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen decken.
Die neue Einrichtung schafft 40 zusätzliche Betreuungsplätze sowie weiteren Wohnraum. Durch die Finanzierung aus regionalen und kommunalen Mitteln sowie private Investitionen ist der langfristige Betrieb gewährleistet. Nach Fertigstellung wird das Zentrum dazu beitragen, den dringenden Bedarf der Stadt an mehr Kinderbetreuungskapazitäten zu stillen.






