19 April 2026, 16:17

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese Preisträger werden in Magdeburg geehrt

Altes 1870er deutsches Diplom für Gärtner in Darmstadt mit einer Abbildung eines von Grün umgebenen Gebäudes.

Landespreis für Denkmalpflege 2026: Diese Preisträger werden in Magdeburg geehrt

Die Preisträger des Landespreises für Denkmalpflege 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser renommierte Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, würdigt herausragende Leistungen bei der Bewahrung des kulturellen und baulichen Erbes Sachsen-Anhalts. Die feierliche Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.

Gerhard Christ aus Aschersleben erhält die Auszeichnung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege. Seine jahrzehntelange Forschung zur Stadtgeschichte Ascherslebens hat ihn zu einer Schlüsselfigur der lokalen Denkmalschutzbewegung gemacht.

Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) wird für seinen Einsatz zur Bewahrung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt geehrt. Sein Schwerpunkt liegt auf der Restaurierung und Dokumentation der prägenden Bauten der Region, von denen viele aus der DDR-Zeit stammen.

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Auch der Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V." wird für seine Bemühungen um die Revitalisierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck ausgezeichnet. Durch das Engagement der Gruppe konnte ein bedeutendes Stück Regionalgeschichte gesichert werden.

Als höchste Auszeichnung für Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt ist der Preis mit einem finanziellen Anerkennungsbetrag verbunden: Einzelpersonen erhalten jeweils 2.500 Euro, während die Vereinsauszeichnung mit 7.500 Euro dotiert ist.

Der Landespreis für Denkmalpflege unterstreicht die Bedeutung von ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts. Bei der Verleihung am 21. April werden die Verdienste von Christ, Schwarzendahl und dem Walbecker Verein offiziell gewürdigt. Ihre Arbeit trägt dazu bei, dass historische Stätten und städtisches Kulturgut auch für kommende Generationen zugänglich bleiben.

Quelle