Kroatien lockert Rauchverbote für kleine Gastronomiebetriebe nach Umsatzeinbrüchen
Johanna SchwarzKroatien lockert Rauchverbote für kleine Gastronomiebetriebe nach Umsatzeinbrüchen
Kroatien plant eine Lockerung der Rauchverbote für kleinere Gastronomiebetriebe. Die Entscheidung folgt auf wachsende Sorgen über finanzielle Verluste und Unzufriedenheit bei den Gästen in diesem Sektor. Beobachter weisen darauf hin, dass der Kurswechsel ähnliche Entwicklungen in den Nachbarländern widerspiegelt.
Der Schritt erfolgt, nachdem Restaurants und Bars erhebliche Umsatzeinbußen im Zusammenhang mit den strengen Rauchverboten verzeichneten. Viele Gäste äußerten Unmut über die geltenden Regelungen, was die Behörden zum Umdenken veranlasste. Die kroatische Tourismusbranche sieht darin Teil eines größeren Trends, der sich am österreichischen Modell einer regulierten Koexistenz von Rauchern und Nichtrauchern orientiert.
Österreich erlaubt das Rauchen in bestimmten Lokalen – ein System, das nun die Politik in der gesamten Region prägt. Tschechien hat kürzlich eine Pflicht für Betreiber eingeführt, ihren Rauchstatus offenzulegen. Griechenland gestattet kleineren Gaststätten unter 70 Quadratmetern, sich zwischen Raucher- oder Nichtraucherbereich zu entscheiden. Auch Bayern erlaubt seit dem 1. August das Rauchen in kleineren Betrieben und Nebenräumen.
Die Wirtschaftskammer Österreich hat diese politischen Anpassungen hervorgehoben. Kroatiens geplante Änderungen zielen darauf ab, wirtschaftliche Zwänge zu mildern und sich gleichzeitig einem europäischen Wandel anzupassen. Der neue Ansatz soll die Bedürfnisse der Wirtschaft mit gesundheitspolitischen Überlegungen in Einklang bringen.






