16 April 2026, 04:17

Jugendliche legen Steine auf S-Bahn-Gleise und lösen Großeinsatz aus

Nahaufnahme einer Schienenstrecke mit Metallschienen und umliegenden Steinen.

Jugendliche legen Steine auf S-Bahn-Gleise und lösen Großeinsatz aus

Drei Jugendliche sorgen für schwere Behinderungen im S-Bahn-Verkehr bei Eichenau

Drei Jugendliche haben am Sonntagabend nahe dem S-Bahnhof Eichenau für erhebliche Störungen im Zugverkehr gesorgt. Einer der Gruppe legte Gleisschotter auf die Strecke, was einen Großeinsatz der Sicherheitskräfte auslöste. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Bundespolizei leitete Ermittlungen ein.

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Das Geschehen ereignete sich am 13. April, als sich drei Jugendliche – zwei 14-Jährige und ein 15-Jähriger – in der Nähe des S-Bahnhofs Eichenau aufhielten. Der 15-Jährige platzierte Steine auf den Gleisen und flüchte anschließend, kehrte später jedoch zu den anderen zurück.

Ein in Richtung Geltendorf fahrender S-Bahn-Zug traf beim Einfahren in den Bahnhof auf die Hindernisse. Die Bundespolizei wurde alarmiert und nahm wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr Ermittlungen auf. Die Behörden betonten, dass solche Handlungen Entgleisungen und massive Verspätungen zur Folge haben können.

Die Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen, später jedoch ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten übergeben. Im Rahmen der Nachbereitung müssen sie an Aufklärungsgesprächen der Kriminalprävention der Münchner Bundespolizei teilnehmen. Dort wird über die Gefahren des Betretens von Bahnanlagen und die Risiken von Manipulationen an Gleisen aufgeklärt.

Die Bundespolizei warnt seit Langem davor, Gleisanlagen zu betreten oder sich in deren Nähe aufzuhalten. Unbefugter Zutritt könne lebensgefährliche Verletzungen oder hohe Sachschäden an Zügen und Infrastruktur nach sich ziehen, heißt es.

Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr, Verletzte gab es nicht. Die drei Jugendlichen müssen nun verpflichtende Sicherheitsschulungen bei der Polizei absolvieren. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.

Quelle