05 June 2026, 18:11

Hünfeld ehrt langjährige Ehrenamtliche zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Freiwilligendienst für Hünfeld - Parlamentsabend im Rathaus

Hünfeld ehrt langjährige Ehrenamtliche zum Ende der Wahlperiode 2021–2026

Hünfelds Kommunalpolitiker trafen sich im Kolpinghaus, um ehrenamtliche Helfer zu würdigen und das Ende der Wahlperiode 2021–2026 zu markieren. Bürgermeister Benjamin Tschesnok und Ratsvorsitzender Jürgen Bohl richteten den parlamentarischen Abend aus, bei dem all jene geehrt wurden, die sich unentgeltlich für das Gemeinwohl engagieren.

Die Veranstaltung stand im Zeichen des Dankes an scheidende und neu gewählte Vertreter und thematisierte zugleich die Herausforderungen moderner Bürgerbeteiligung.

Der Abend begann mit einer Begrüßung der neuen und ausscheidenden Stadtratsmitglieder. Tschesnok lobte die Ehrenamtlichen und betonte, ihr Einsatz für die Gesellschaft sei unersetzlich. Jeder noch so kleine oder unsichtbare Beitrag leiste einen wesentlichen Beitrag für das Gemeinwesen.

Bohl schloss sich dieser Einschätzung an und bezeichnete die kommunalpolitische Arbeit als unverzichtbaren Dienst an der Demokratie. Gleichzeitig warnte er vor einem besorgniserregenden Trend: Immer weniger Menschen seien bereit, sich konstruktiv an Debatten zu beteiligen – besonders dann, wenn Entscheidungen persönliche Freiheiten einschränken. Statt Zusammenarbeit beobachte er eine Zunahme von Kritik und Eigennutz auf Kosten gemeinsamer Ziele.

Fünf Persönlichkeiten – Karin Grosch, Udo Tischler, Reiner Wenzel, Uwe Walter und Michael Vogt – erhielten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel der Stadt Hünfeld. Im Rahmen der Feier wurden zudem Alexander Gradl, Pia Biedenbach und Annette Trapp zu ehrenamtlichen Ortsvorstehern ernannt, während Ingrid Braun zur Stadtältesten berufen wurde.

Zum Abschluss dankte Bohl allen Freiwilligen in Stadt und Land. Ihre Arbeit bleibe oft im Verborgenen, sei aber für das Wohl aller Bürger unverzichtbar.

Der parlamentarische Abend in Hünfeld endete mit einer klaren Botschaft: Ehrenamt hält die lokale Demokratie am Leben. Auszeichnungen und Ernennungen würdigten jahrelangen Einsatz, während die Verantwortlichen zu neuem Engagement für das Gemeinwohl aufriefen.

Mit dem Auslauf der Wahlperiode 2021–2026 blickt die Stadt nach vorn – und setzt darauf, dass ihre Ehrenamtlichen das kommunale Leben auch künftig stärken.

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