19 June 2026, 12:17

Holzbau und Modulbau: Kann Deutschland die Wohnungsnot so lösen?

Serielle Holzbauweise zur Linderung des Wohnungsmangels

Holzbau und Modulbau: Kann Deutschland die Wohnungsnot so lösen?

Deutschland steht vor einer Wohnungsnot – mit nur knapp über der Hälfte der angestrebten 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr zwischen 2022 und 2024. Für die 84 Millionen Einwohner des Landes bleibt bezahlbarer Wohnraum für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen Mangelware.

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Um die Krise zu bewältigen, setzen deutsche Holzbauunternehmen zunehmend auf vorgefertigte Lösungen für Großprojekte und Serienmodernisierungen. Dabei kommen modulare Bauweisen zum Einsatz, bei denen vollständig ausgestattete Räume präzise in Werkhallen montiert werden. Diese Methode schützt Arbeiter und Materialien vor Witterungseinflüssen, steigert die Effizienz und senkt im Vergleich zum klassischen Bau die Kosten.

Branchenvertreter wie Michael Eyrich-Halbig, Obermeister der Zimmerer und Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), fordern schnellere und günstigere Wohnlösungen. Gemeinsam mit dem ZimmerMeisterHaus-Verband (ZMH) und dem Netzwerk 81fünf high-tech & holzbau AG vertritt der BDF über 300 Unternehmen, die sich für diese Ziele im Bausektor einsetzen.

Experten erwarten einen wachsenden Trend zu natürlichen Baustoffen, insbesondere Holz – sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen. Vorfertigung und modularer Bau könnten eine Schlüsselrolle spielen, um den Wohnungsbedarf in Deutschland kostengünstig und präzise zu decken.

Quelle