28 March 2026, 22:23

Hessens Minister Mansoori fordert Sofortmaßnahmen gegen explodierende Spritpreise und Fahrschul-Reformen

Plakat mit fetter Schrift und einem blauen und weißen Kreislogo mit einer Zapfsäule, das vier Schritte zur Reduzierung der Benzinpreise am Zapfhahn umreißt, unterteilt in beschriftete Abschnitte.

Hessens Minister Mansoori fordert Sofortmaßnahmen gegen explodierende Spritpreise und Fahrschul-Reformen

Hessens Minister Kaweh Mansoori hat zu dringendem Handeln in zwei zentralen Fragen aufgerufen: den stark gestiegenen Spritpreisen und den Reformen in der Fahrerausbildung. Seit Beginn des Iran-Konflikts Ende Februar haben sich die Kraftstoffkosten dramatisch erhöht und belasten Haushalte wie Unternehmen in ganz Deutschland schwer. Mansoori setzt sich nun für Maßnahmen ein, um die finanzielle Last zu verringern und die Mobilitätsbedingungen zu verbessern.

Die Spritpreise sind seit Ausbruch des Iran-Konflikts am 29. Februar 2026 rasant angestiegen. Bereits bis zum 10. März kosteten sowohl Benzin als auch Diesel mehr als zwei Euro pro Liter – getrieben durch die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten. Mansoori kritisierte die Mineralölkonzerne scharf, die seiner Meinung nach die Krise ausnutzten. Die globalen Marktentwicklungen allein rechtfertigten solche drastischen Preissprünge nicht, betonte er. Er forderte strengere Kontrollen, um übermäßige Gewinne zu verhindern, und schlug die Wiedereinführung einer vorübergehenden Übergewinnsteuer vor.

Gleichzeitig nahm Mansoori langjährige Probleme in der Fahrerausbildung in den Blick. Zwar unterstütze er die geplanten Reformen, doch dürften Kostensenkungen nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit gehen, machte er deutlich. Er unterstrich die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen für Fahrschulen und Fahrschüler und warnte, dass die anhaltende Unsicherheit nicht länger tragbar sei. Zudem mahnte der Minister zur Vorsicht bei der Einführung von Laienfahrlehrer-Modellen und betonte, dass Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern nur mit Bedacht übertragen werden dürften.

In der Verknüpfung beider Themen betonte Mansoori die Bedeutung einer fairen, bezahlbaren und sicheren Mobilität – besonders in Krisenzeiten. Er forderte zügige, praxisnahe Lösungen, insbesondere bei umstrittenen Fragen wie privatem Fahrunterricht, ohne dabei auf eine starke Aufsicht zu verzichten.

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Mansooris Forderungen zielen auf schnelle Entlastung für Autofahrer und Fahrschüler ab. Die geplante Übergewinnsteuer soll die Gewinne der Ölkonzerne begrenzen, während die Reformen in der Fahrerausbildung bezahlbare Konditionen mit Sicherheit in Einklang bringen sollen. Der Vorstoß des Ministers spiegelt die größeren Bemühungen wider, die Transportkosten und -bedingungen angesichts anhaltender wirtschaftlicher Belastungen zu stabilisieren.

Quelle