30 April 2026, 04:18

Haushaltsentwurf 2027: Wirtschaft und Gewerkschaften üben harsche Kritik an der Bundesregierung

Schwarz-weißer architektonischer Grundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts in der Bundesrepublik Deutschland, der detaillierte Layouts und Anmerkungen zeigt.

Haushaltsentwurf 2027: Wirtschaft und Gewerkschaften üben harsche Kritik an der Bundesregierung

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2027 steht sowohl bei Wirtschaftsvertretern als auch bei Gewerkschaften in scharfer Kritik. Führende Stimmen des Wirtschaftsrats der CDU und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) verurteilen den Plan als fehlerhaft und unausgewogen.

Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats der CDU, bezeichnete den Haushalt als "katastrophal". Er kritisierte, dass strukturelle Reformen ausblieben und stattdessen die Ausgaben steigen, während sich die Regierung auf Nettokreditaufnahmen stütze. Steiger zufolge mögen die Zahlen auf dem Papier ausgeglichen wirken, doch in der Realität sei das Konzept alles andere als nachhaltig.

Auch der DGB ging mit dem Haushaltsrahmen hart ins Gericht und nannte ihn einen "Angriff auf den Sozialstaat". Stefan Körzell, Mitglied im DGB-Bundesvorstand, warf der Regierung vor, in fast allen Bereichen Sparmaßnahmen durchzusetzen – mit Ausnahme der Verteidigung. Seine Kritik zielt darauf ab, dass soziale Sicherungssysteme und öffentliche Dienstleistungen unter den geplanten finanziellen Einschränkungen leiden würden.

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Der Haushaltsentwurf sieht sich nun mit massivem Widerstand zentraler Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände konfrontiert. Sowohl der Wirtschaftsrat der CDU als auch der DGB zweifeln an seiner langfristigen Tragfähigkeit und Gerechtigkeit. Bevor der Plan final beschlossen wird, muss die Regierung diese Bedenken ausräumen.

Quelle