09 June 2026, 14:17

Harburgs neues Juwel: Das Bornemann-Haus wird zur lebendigen Kunstgalerie

Galerie 1565 eröffnet im Bornemann-Haus im Binnenhafen

Harburgs neues Juwel: Das Bornemann-Haus wird zur lebendigen Kunstgalerie

Ein historisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert in Harburg hat als einer der beeindruckendsten Kunstorte Deutschlands wiedereröffnet. Die Galerie 1565 empfing am Montag erstmals Besucher und präsentiert Werke von 16 zeitgenössischen Künstlern. Die Umwandlung des Bornemann-Hauses dauerte über fünf Jahre sorgfältiger Restaurierung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Bornemann-Haus wurde 1565 unter der Herrschaft von Herzog Otto II. errichtet. Ursprünglich ein bürgerliches Wohnhaus, diente es später als Färberei unter Georg Ludwig Bornemann. 2006 erwarb Arne Weber das Anwesen mit dem Plan, dort Studentenwohnheimen einzurichten – ein Vorhaben, das schließlich verworfen wurde.

Stattdessen entschied sich Weber für die denkmalgerechte Sanierung und die Umnutzung zu einer Kunstgalerie. Dabei blieben originale Elemente wie freigelegte Ziegelmauern, historische Fachwerkkonstruktionen und restaurierte Böden erhalten, während das Gebäude gleichzeitig für moderne Zwecke adaptiert wurde. Das Ergebnis ist ein Raum, der jahrhundertealtes Handwerk mit zeitgenössischer Kunst verbindet.

Zur Eröffnung zählen Frank Horch, Dr. Georg Mecke, Sophie Fredenhagen, Jana Schiedek und der Sammler Harald Falckenberg zu den Gästen. Die erste Ausstellung zeigt Künstlerinnen und Künstler wie Anna Mrzyglod, Xinyan Zhang und Violetta Ehnsperg.

Die Galerie 1565 ist nun ein einzigartiges kulturelles Wahrzeichen Harburgs. Die Geschichte des Gebäudes – vom Wohnhaus des 16. Jahrhunderts bis zur Industrieanlage – wurde behutsam wiederbelebt. In seiner neuen Rolle als Kunstort vereint es Erbe und moderne Kreativität unter einem Dach.

Quelle