19 March 2026, 20:16

Großrazzia in Deggendorf: Polizei und Zoll kontrollieren Nachtgastronomie auf Schwarzarbeit

Eine große Menschenmenge steht auf einer nächtlichen Straßenprotest, umgeben von Gebäuden mit Glaswänden, Zelten und Pfählen, mit einer Brücke im Hintergrund.

Großrazzia in Deggendorf: Polizei und Zoll kontrollieren Nachtgastronomie auf Schwarzarbeit

Großrazzia in Deggendorf: Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Verstöße in der Nachtgastronomie

Am vergangenen Wochenende fand in Deggendorf eine groß angelegte Kontrollaktion statt, die sich gezielt gegen mögliche Unregelmäßigkeiten im Nachtleben richtete. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Plattling leitete die Überprüfungen, unterstützt von der örtlichen Polizei und den städtischen Behörden. Ziel war es, nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse und illegale Arbeitspraktiken aufzudecken.

An der Aktion beteiligten sich über 50 Prüfer, die die Einhaltung des Mindestlohngesetzes sowie die Meldepflichten der Arbeitgeber überprüften. Sie befragten 30 Mitarbeiter und kontrollierten, ob Gaststätten die Vorschriften des Gastgewerbes und des Jugendschutzes einhielten. Zudem wurde der rechtmäßige Aufenthaltsstatus von Beschäftigten geprüft, die einer Arbeitserlaubnis oder eines Visums bedurften.

Ein Schwerpunkt lag auf der Durchsetzung von Sanktionen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, darunter die Pflicht, Ausweisdokumente mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Zwar wurde die genaue Zahl der kontrollierten Nachtlokale nicht genannt, doch deckten die Beamten mehrere Verstöße auf. Die Ergebnisse werden nun weiter untersucht.

Die Kontrollen sind Teil regelmäßiger, behördenübergreifender Maßnahmen gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Das Hauptzollamt Landshut, dem die FKS untersteht, kündigte zudem drei Zoll-Berufsinformationstage im Jahr 2026 an: am 25. April in Plattling, am 9. Mai in Passau und am 12. September in Altdorf.

Die Deggendorfer Aktion erfolgte in Abstimmung mit der örtlichen Polizei, dem Landratsamt und der Stadtverwaltung. Betrieben, bei denen Verstöße festgestellt wurden, drohen Strafen. Für Medienanfragen steht das Hauptzollamt Landshut unter der Telefonnummer 49 871 806-1032 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

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