02 April 2026, 18:18

Goslar testet Tempo 30 im Stadtteil Ohlhof – ohne Strafen, aber mit klarem Ziel

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Goslar testet Tempo 30 im Stadtteil Ohlhof – ohne Strafen, aber mit klarem Ziel

Ab dem 9. April führt Goslar im Stadtteil Ohlhof ein sechsmonatiges Probeprojekt mit Tempo 30 ein. Betroffen sind die Straßen Ohlhofbreite und Kurt-Schumacher-Allee. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Während der Testphase wird es keine Kontrollen geben, das Verkehrsverhalten soll jedoch genau beobachtet werden.

Das Pilotvorhaben strebt an, die Geschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h zu senken – das bedeutet, dass nicht mehr als 15 Prozent der Autofahrer schneller fahren sollten. Bei Erfolg könnte die reduzierte Geschwindigkeitszone dauerhaft eingeführt werden.

Nach den neuen Regeln gilt innerhalb des Gebiets die Vorfahrt "rechts vor links", sodass Fahrzeuge von rechts Vorrang haben. Die Stadt plant regelmäßige Verkehrserhebungen, um die Auswirkungen der Maßnahme zu bewerten.

Unterstützung erhält das Projekt sowohl vom Ohlhofer Nachbarverein als auch vom Goslarer Stadtrat. Zuvor hatten 238 Anwohner eine Petition für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Gegend unterzeichnet.

Das Probeprojekt kommt ohne Blitzer oder Bußgelder aus und setzt stattdessen auf die Eigenverantwortung der Autofahrer. Anhand der erhobenen Daten wird die Stadt entscheiden, ob die Tempo-30-Zone beibehalten wird. Das Ergebnis könnte künftige Verkehrspolitik in Goslarer Wohnvierteln prägen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle