30 April 2026, 06:16

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen mit Fahnen, ein Schild, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung präsentiert ehrgeizige Pläne bis 2032

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung hat nach seiner Wiederwahl die zentralen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vorgestellt. Die Pläne umfassen Wohnungsbau, Arbeitsplätze, Verkehr und Nachhaltigkeit – mit großen Projekten, die bis 2032 umgesetzt werden sollen.

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Eine Mischung aus Infrastrukturausbau, wirtschaftlichem Wachstum und Umweltschutzmaßnahmen wird die Entwicklung der Stadt in der anstehenden Legislaturperiode prägen.

Geplant ist der Bau von rund 2.000 neuen Wohnungen an verschiedenen Standorten, darunter Reichsbodenfeld, Südstadt und zentrale Lagen. Ein Teil dieser Projekte soll Sozialwohnungen und genossenschaftlichen Wohnraum beinhalten. Parallel dazu will Fürth mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen, indem Gewerbegebiete erweitert werden – unterstützt von Unternehmen wie Framatome, Siemens und der Hotellerie.

Auch der Tourismus soll ausgebaut werden: Rund 500 neue Hotelbetten sind in der Nähe der Hardhöhe und der Veranstaltungshalle Lokschuppen geplant. Gleichzeitig werden Sport- und Freizeiteinrichtungen erweitert, darunter ein neues Hallenbad am Scherbsgraben und zusätzliche Turnhallen.

Im Verkehrsbereich wird der Hauptbahnhof barrierefrei umgebaut, und ein Güterbahntunnel könnte entstehen. Die geplante Neuausrichtung der S-Bahn-Strecke wurde jedoch verworfen. Für Radfahrer und Busnutzer sind schnelle Radverbindungen sowie eine Modernisierung des Busnetzes vorgesehen.

Zu den Umweltzielen gehören der Ausbau der Solarkapazitäten um mindestens zehn Megawatt und die Pflanzung von jährlich mindestens 5.000 Bäumen. Die Digitalisierung an Schulen wird vorangetrieben, ebenso wie große Bauprojekte wie die neue Stadtbibliothek in der Südstadt und die Fertigstellung der Hornschuchpromenade. Zudem entsteht das Pegnitzquartier mit einer neuen Uferpromenade.

Finanziell bleibt die Stadt bei ihrer bisherigen Linie: Schuldenabbau bei gleichzeitiger unternehmensfreundlicher Politik, um Investitionen in Infrastruktur, Soziales und Kultur zu finanzieren.

Fürths Fahrplan für das nächste Jahrzehnt verbindet Wachstum mit Nachhaltigkeit. Neue Wohnungen, Arbeitsplätze und Verkehrsanbindungen werden die Stadt verändern, während Umwelt- und Digitalprojekte voranschreiten. Die Pläne basieren auf einer soliden Haushaltspolitik, um die langfristige Finanzierung der wichtigsten Vorhaben zu sichern.

Quelle