Führerschein-Umtausch 2025: Warum Millionen jetzt handeln müssen
Fahrer in ganz Deutschland müssen bald ihre alten Papier-Führerscheine umtauschen
Bis zum 19. Januar 2025 bleibt Fahrern, die 1953 oder später geboren wurden, nur noch wenig Zeit, um auf den neuen EU-Kunststoffausweis umzusteigen. Die Umstellung betrifft Millionen – allein in Nordrhein-Westfalen müssen vor dem Stichtag rund zehn Millionen Dokumente bearbeitet werden.
Von der Regelung sind alle Führerscheininhaber betroffen, die 1971 oder später geboren wurden und noch einen Papierführerschein besitzen. Lokale Behörden warnen vor hohem Andrang und raten Bürgern dringend, frühzeitig Termine zu vereinbaren. Wer keinen Platz reserviert, riskiert, die Frist zu verpassen.
Für den Umtausch müssen Antragsteller mehrere Unterlagen vorlegen: ein aktuelles biometrisches Passfoto, einen gültigen Personalausweis, den bisherigen Papierführerschein sowie einen amtlichen Registerauszug – ausgenommen sind Bewohner der Stadt und des Landkreises Passau. Zuständig ist das Führerscheinstelle beim örtlichen Landratsamt (Kreisverwaltung).
Der Wechsel zum Scheckkartenformat entspricht EU-Vorgaben und soll die Fälschungssicherheit erhöhen sowie Betrug erschweren. Behörden betonen, dass es keine Fristverlängerung geben wird – wer zu lange wartet, riskiert, ohne gültigen Führerschein unterwegs zu sein.
Die Deadline gilt ohne Ausnahme für alle betroffenen Fahrer. Wer seinen Führerschein bis zum 19. Januar 2025 nicht aktualisiert hat, besitzt danach kein rechtmäßig anerkanntes Dokument mehr. Die Behörden erinnern weiterhin daran, die Unterlagen rechtzeitig vorzubereiten und umgehend einen Termin zu buchen.






