FKS deckt Mindestlohnverstöße und Sozialbetrug in Mittelfranken auf
Emma HerrmannFKS deckt Mindestlohnverstöße und Sozialbetrug in Mittelfranken auf
Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führt Razzien in Mittelfranken durch
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hat am Dienstag in ganz Mittelfranken unerwartete Kontrollen durchgeführt. Beamte des Hauptzollamts Nürnberg überprüften 60 Betriebe, darunter Friseursalons, Barbiershops und Kosmetikstudios. Dabei wurden über 140 Beschäftigte befragt.
Im Fokus standen die Einhaltung des Mindestlohngesetzes, die Erfüllung der Sozialversicherungspflichten sowie die ordnungsgemäße Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte. Zudem suchten die Prüfteams nach Hinweisen auf unrechtmäßige Bezüge von Sozialleistungen. Bis zum Ende des Tages hatten die Ermittler 11 mögliche Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften sowie 12 Verdachtsfälle auf Leistungsbetrug festgestellt.
Die FKS wertet nun die Aussagen der Beschäftigten zusammen mit betrieblichen Unterlagen aus, darunter Lohnabrechnungen und Finanzdokumente. Das Zollamt arbeitet dabei mit Rentenversicherungsträgern und anderen Behörden zusammen, um die Ermittlungen zu vertiefen. Weitere Schritte hängen von den Ergebnissen der Aktenprüfung und der Befragungen ab.
Die Aktion erstreckte sich über die gesamte Region Mittelfranken, wobei die Behörden ein breites Spektrum an arbeitsrechtlichen Verstößen unter die Lupe nahmen. Weitere Untersuchungen laufen noch, insbesondere zu Finanzunterlagen und Zeugenaussagen. Die Ergebnisse werden zeigen, ob zusätzliche rechtliche Maßnahmen erforderlich sind.






