03 April 2026, 12:25

Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit beeinträchtigten Kindern bei der Hilfesuche

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Deutschland mit Illustrationen und Text.

Deutschlandweite Inklusionskarte bietet Unterstützung für Familien - Digitale Inklusionskarte unterstützt Familien mit beeinträchtigten Kindern bei der Hilfesuche

Neue digitale Inklusionskarte hilft Familien mit gesundheitlich beeinträchtigten Kindern bei der Suche nach passgenauer Unterstützung

Seit April 2026 ist eine digitale Inklusionskarte online, die Familien mit Kindern mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen gezielt bei der Suche nach Hilfsangeboten unterstützt. Die Plattform deckt fünf Bundesländer ab und ersetzt die bisherige bundesweite Inklusionskarte, die 2022 wegen geringer Nutzung eingestellt wurde. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative des Vereins Familienauszeit Meitingen und der Initiative Digital verein(t).

Die digitale Inklusionskarte bietet Zugang zu Entlastungsangeboten, Beratungshotlines, Anträgen für finanzielle Hilfen, Therapievermittlung und Vernetzungsmöglichkeiten mit Betroffenen. Nutzer können die Angebote nach Alter, Diagnose, Barrierefreiheit, Bundesland, Anbieter und Standort filtern. Diese individuelle Anpassung ermöglicht es Familien, schnell passende Unterstützung zu finden.

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Der Verein Familienauszeit Meitingen setzt sich für offene Begegnungsräume und Netzwerke für Familien mit beeinträchtigten Angehörigen ein. Die Initiative Digital verein(t), unterstützt von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg, fungiert als zentrale Anlaufstelle für Fragen zur Digitalisierung im Ehrenamt.

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) betonte die Einzigartigkeit des Projekts. Er lobte dessen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch digitale Lösungen und ehrenamtliches Engagement. Während die bundesweite Inklusionskarte 2022 abgeschaltet wurde, bleiben regionale Alternativen wie die Landesplattform Baden-Württembergs weiterhin aktiv.

Aktuell umfasst die neue Karte die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Sie bietet eine zentrale digitale Anlaufstelle für Familien, die sich in komplexen Versorgungssystemen zurechtfinden müssen. Die Verantwortlichen bezeichnen die Initiative als bundesweit einzigartig.

Quelle