Deutsche fürchten Deepfakes und Falschmeldungen – 91 Prozent stoßen auf Fake-News im Netz
Leon SchmidtDeutsche fürchten Deepfakes und Falschmeldungen – 91 Prozent stoßen auf Fake-News im Netz
Eine neue Umfrage offenbart weit verbreitete Sorgen unter Deutschen über Falschmeldungen und KI-generierte Deepfakes. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Menschen Schwierigkeiten haben, im Internet verlässliche Informationen zu erkennen. Viele machen sich zudem Sorgen über die Risiken durch manipulierte Inhalte.
Laut der Studie sind 91 Prozent der Deutschen bereits auf falsche oder irreführende Informationen im Netz gestoßen. Nur 4 Prozent behaupten, noch nie mit Falschmeldungen in Kontakt gekommen zu sein. Mehr als die Hälfte – 51 Prozent – gibt zu, Inhalte weitergeleitet zu haben, obwohl sie sich deren Richtigkeit nicht sicher waren.
Das Vertrauen in Nachrichtenquellen wirkt brüchig: 63 Prozent sagen, es falle ihnen schwer, die Glaubwürdigkeit von Berichten einzuschätzen. Gleichzeitig stoßen 41 Prozent häufig auf Beiträge, deren Wahrheit sie nicht überprüfen können.
KI-erzeugte Deepfakes stellen ein weiteres großes Problem dar. Während 20 Prozent sicher sind, bereits solche Inhalte gesehen zu haben, vermuten weitere 41 Prozent, ihnen begegnet zu sein. Eine deutliche Mehrheit – 89 Prozent – hält Deepfakes für gefährlich. Zudem sind 87 Prozent der Meinung, dass das gezielte Verbreiten von Falschmeldungen strafbar sein sollte.
US-Politik ist ein häufiges Thema für Desinformation: 74 Prozent berichten, in diesem Bereich bereits mit Falschmeldungen konfrontiert worden zu sein.
Die Ergebnisse unterstreichen die tiefe Verunsicherung über digitale Täuschungen in Deutschland. Viele Menschen tun sich schwer damit, falsche Informationen zu erkennen, und die Mehrheit befürwortet rechtliche Konsequenzen für deren Verbreiter. Die Sorgen über Deepfakes und nicht überprüfbare Inhalte bleiben im ganzen Land groß.






