Demokratie zum Anfassen: Wie Aschaffenburg junge Wähler für die Kommunalwahl begeistert
Jana KellerDemokratie zum Anfassen: Wie Aschaffenburg junge Wähler für die Kommunalwahl begeistert
Vor den Kommunalwahlen in Bayern am 8. März 2026 fand ein "Demokratie-Marktplatz" statt, um junge Wähler zu motivieren
Rund 800 Schülerinnen und Schüler – viele von ihnen erstmals wahlberechtigt – wurden bei der Veranstaltung angesprochen. Die Organisatoren richteten interaktive Stände ein, an denen Wahlverfahren und demokratische Werte praxisnah vermittelt wurden.
Die Initiative ging vom Kreisjugendring Aschaffenburg aus, der gemeinsam mit den kommunalen Jugenddiensten, dem Stadtjugendring Aschaffenburg und dem BDKJ Aschaffenburg agierte. An vier Schulen im Landkreis konnten die Jugendlichen in einem "Marktplatz"-Format spielerisch erleben, wie Wahlen funktionieren.
Ein nachgebauter Wahlstand ermöglichte es den Teilnehmenden, den Ablauf einer Stimmabgabe selbst zu durchlaufen. Zudem stand der Wahl-O-Mat zur Verfügung, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Positionen mit denen der Parteien vergleichen konnten. Da seit der letzten Wahl 2020 über 10.000 potenzielle Erstwähler im Landkreis hinzugekommen sind, sollte die Aktion die politische Teilhabe der jungen Generation stärken.
Der Demokratie-Marktplatz bot den Jugendlichen eine direkte Vorbereitung auf die anstehende Wahl. Durch interaktive Formate und realitätsnahe Simulationen hofften die Veranstalter, die Wahlbeteiligung unter den Neuwählern zu erhöhen. Die Aktion war Teil umfassender Bemühungen, junge Bürgerinnen und Bürger auf ihre Rolle in der lokalen Demokratie vorzubereiten.