BMW revolutioniert seine Logistik mit KI und Industrie-4.0-Technologien
Leon SchmidtBMW revolutioniert seine Logistik mit KI und Industrie-4.0-Technologien
BMW erweitert den Einsatz fortschrittlicher Technologien, um die Logistik an seinen weltweiten Standorten zu optimieren. Das Unternehmen hat mehrere Pilotprojekte gestartet, um Innovationen im Supply-Chain-Management und in der virtuellen Planung zu testen. Ziel dieser Initiativen ist es, Effizienz und Präzision in den Abläufen zu steigern.
Allein im vergangenen Jahr fertigte die BMW Group 2.564.025 Fahrzeuge und bewältigte täglich 31 Millionen Teile mit 237.000 verschiedenen Artikelnummern. Das entspricht einem jährlichen Transportvolumen von 86 Millionen Quadratmetern.
Die Pilotprojekte folgen einem vierstufigen Ansatz: Technologievalidierung, Machbarkeitsnachweis, Pilotphase und Serienproduktion. Ein zentrales Werkzeug ist die Connected Supply Chain (CSC), die Lkw-Standorte in Echtzeit für die eingehende Logistik verfolgt.
Zudem rüstet BMW seine Rechenleistung auf, indem es von Standard-Industrie-PCs auf Hochleistungs-Grafikprozessoren umsteigt. Diese Umstellung erhöht die Leistung um etwa 2.000 FLOPS. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine entscheidende Rolle: Sie erkennt Objekte und erstellt hochauflösende 3D-Scans von Gebäuden und Fabriken. Mit diesen Scans lassen sich einzelne Objekte in 3D-Planungssoftware entfernen oder anpassen, was Umstrukturierungen erleichtert.
Die neuen Technologien sind Teil von BMWs Bestrebungen, die Logistik im Rahmen von Industrie 4.0 voranzutreiben. Sie ermöglichen eine bessere Nachverfolgung, schnellere Datenverarbeitung und intelligentere Planung. Dadurch sollen die Produktion effizienter gestaltet und Lieferkettenverzögerungen reduziert werden.






