Bayerns neues Klinik-Netzwerk: LA-Regio-Kliniken starten 2026 mit vereinter Expertise
Jana KellerBayerns neues Klinik-Netzwerk: LA-Regio-Kliniken starten 2026 mit vereinter Expertise
Große Fusion im bayerischen Gesundheitswesen: Neue kommunale Klinikgruppe ab 2026
Bis 2026 soll in Bayern eine neue gemeinsame kommunale Klinikgesellschaft entstehen. Die neu gegründete LA-Regio-Kliniken wird mehrere Krankenhäuser und Fachkliniken unter einem Dach vereinen. Nach Angaben der Verantwortlichen zielt der Schritt darauf ab, die medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung für die Stadt Landshut sowie den umliegenden Landkreis zu verbessern.
An der Fusion beteiligt sind das Klinikum Landshut, das LAKUMED-Kliniken-Netzwerk sowie das Kinderkrankenhaus St. Marien. Ab dem 1. Januar 2026 werden diese Einrichtungen unter dem Namen LA-Regio-Kliniken operieren. Zur neuen Organisation gehören dann das Klinikum Landshut-Mitte, das Klinikum Landshut-Achdorf, die Kinderklinik St. Marien, die Klinik Vilsbiburg, die Schlossklinik Rottenburg sowie das Hospiz Vilsbiburg.
Das LAKUMED-Netzwerk betreibt derzeit über 630 Betten an seinen Standorten, darunter das Krankenhaus Vilsbiburg und die Schlossklinik Rottenburg. Unter der neuen Struktur werden diese Einrichtungen weiterhin spezialisierte Versorgung anbieten, jedoch mit einer klareren Markenidentität. Ein einheitlicher Name und ein gemeinsames Logo sollen Patienten, Mitarbeitenden und überweisenden Ärzten die Orientierung im System erleichtern.
Die Verantwortlichen bezeichnen die fusionierte Einrichtung als ein "Leuchtturm der Expertise" für die Region. Sie erwarten, dass die Umstrukturierung sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für die Beschäftigten bessere Perspektiven schafft.
Der Übergang zu den LA-Regio-Kliniken markiert die letzte Phase einer lang geplanten Konsolidierung. Ab 2026 wird der gemeinsame Träger eine abgestimmte Gesundheitsversorgung an mehreren Standorten sicherstellen. Im Fokus steht dabei, hohe Behandlungsstandards zu halten und gleichzeitig den Zugang zu den Leistungen zu vereinfachen.






