Bayern testet Warnsysteme: Sirenen, MoWaS und Cell Broadcast im Probealarm
Emma HerrmannBayern testet Warnsysteme: Sirenen, MoWaS und Cell Broadcast im Probealarm
Landshut beteiligt sich am bayernweiten Warnsystem-Test am Donnerstag, 12. März 2026
Zum ersten Mal erhalten Einwohner im Rahmen des Probealarms eine Entwarnung per Cell Broadcast direkt auf ihre Mobiltelefone. Mit der Übung sollen die Warnsysteme in der gesamten Region überprüft werden – darunter Sirenen und digitale Alarmierungen.
Der Test beginnt um 11 Uhr, wenn in Landshut 17 Sirenen ertönen. Später am Vormittag sendet die Stadt zusätzlich eine eigene Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS). Parallel dazu gibt das Bayerische Melde- und Lagezentrum (BayMLZ) eine landesweite MoWaS-Nachricht an alle teilnehmenden Gebiete heraus.
An der Übung beteiligen sich unter anderem die Städte und Landkreise Hof, Königsbrunn, Fürth sowie Teile des Landkreises München und des Landkreises Augsburg. Hof hat für den Test neue Sirenenstandorte in Eppenreuth, Leimitz, Unterkotzau, Wölbattendorf und an der Hauptfeuerwache eingerichtet. Insgesamt nehmen Landkreise, kreisfreie Städte und Gemeinden in ganz Bayern teil – in einigen Regionen sind rund 180 Katastrophenschutz-Sirenen im Einsatz.
Neben den klassischen Sirenen wird erstmals eine Entwarnung per Cell Broadcast an Mobilgeräte verschickt. Damit wird die Reichweite der Notfallkommunikation deutlich erweitert.
Ziel der Übung ist es, die Zuverlässigkeit der Warnsysteme in Bayern zu prüfen. Einwohner in Landshut und den anderen beteiligten Gebieten müssen mit Sirenen, MoWaS-Alerten und Cell-Broadcast-Nachrichten rechnen. Die Ergebnisse sollen Behörden helfen, künftige Notfallreaktionen zu bewerten und zu verbessern.






