Bayern startet Pilotprojekt für digitale Verwaltung mit sechs Vorreitern
Jana KellerBayern startet Pilotprojekt für digitale Verwaltung mit sechs Vorreitern
Bayern treibt Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voran
Bayern setzt seine Pläne zur flächendeckenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung konsequent um. Sechs Kommunen, darunter Aschaffenburg, wurden als Vorreiter für ein neues Pilotprojekt ausgewählt. Staatsminister Dr. Fabian Mehring bezeichnete Bayern als den "Motor der digitalen Wirtschaft" in Europa und als zentralen Treiber für die Modernisierung staatlicher Dienstleistungen.
Aschaffenburg hat bereits erste Schritte unternommen, um seine Verwaltung zu transformieren. 2020 richtete die Stadt eine eigene Abteilung ein, die die Digitalisierung von Gesellschaft und Behördengängen vorantreibt. Die Initiative "Digitale Manufaktur" gilt seitdem als Vorbild für bürgerorientierte digitale Lösungen.
Im Rahmen des aktuellen Projekts sind Bayern und Hessen die ersten Bundesländer, die eine abgestimmte Digitalisierungsoffensive starten. Ziel ist es, ein Modell für vollständig digitale Verwaltungsdienstleistungen zu entwickeln, das landesweit eingeführt werden kann. Neben Aschaffenburg beteiligen sich auch Augsburg, Kelheim, Regensburg, Meitingen und Pullach am Pilotvorhaben.
Dr. Mehring betonte Bayerns führende Rolle bei der digitalen Innovation. Die Anstrengungen des Freistaats würden nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa Maßstäbe für die Modernisierung der Verwaltung setzen, so der Minister.
Die Pilotkommunen werden digitale Dienstleistungen testen und optimieren, bevor diese flächendeckend eingeführt werden. Bei Erfolg könnte das Modell die öffentliche Verwaltung für Millionen Bürger effizienter gestalten. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer vollvernetzten Behördensystematik in Bayern.






