Bayern macht Nürnberger S-Bahn bis 2026 komplett barrierefrei für alle Fahrgäste
Jana KellerBayern macht Nürnberger S-Bahn bis 2026 komplett barrierefrei für alle Fahrgäste
Bayern investiert 25 Millionen Euro in barrierefreien Ausbau des Nürnberger S-Bahn-Netzes
Bis 2026 sollen alle Stationen entlang der S2-Linie stufenlos zugänglich sein. Die Bauarbeiten beginnen 2026, erste Verbesserungen wurden bereits 2023 umgesetzt. Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn arbeiten gemeinsam daran, Hindernisse an zentralen Haltepunkten abzubauen. So werden die Bahnsteige in Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth abgesenkt, während an anderen Stationen die Gleise auf die standardisierte Einstieghöhe von 76 Zentimetern angehoben werden – ein Maß, das seit Ende 2020 im gesamten Netz gilt.
Die barrierefreien Umbauten an den Stationen Nürnberg Ostring, Nürnberg-Mögeldorf, Schwaig und Röthenbach (Pegnitz) finden in den Sommerferien 2025 statt. Während der Arbeiten verkehren Ersatzbusse. Die S3-Linie zwischen Feucht und Altdorf ist bereits vollständig barrierefrei, nachdem dort bereits früher Modernisierungen durchgeführt wurden.
Verkehrsminister Christian Bernreiter kündigte die 25 Millionen Euro schwere Förderung an, um an jeder Haltestelle zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth einen stufenlosen Zugang zu gewährleisten. Heiko Büttner, der Bayern-Vertreter der Deutschen Bahn, betonte, dass die Maßnahmen Menschen mit Behinderungen, Eltern mit Kinderwagen und Reisenden mit schwerem Gepäck zugutekommen werden.
Das Projekt macht das Nürnberger S-Bahn-Netz inklusiver für alle Fahrgäste. Die Arbeiten starten 2026, noch im selben Jahr soll die S2-Linie vollständig barrierefrei sein. Die Investitionen des Landes sichern nachhaltige Verbesserungen für Pendler und Besucher gleichermaßen.






